Dienstag, 23. Oktober 2018

Jugend kann die Welt bewegen

Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wird im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben" vom Verein Creative Change e.V. gegenwärtig ein Projekt an Schulen durchgeführt. Die Grundschule Wiesmoor-Mitte hatte sich für das Projekt "Jugend kann die Welt bewegen" von Creative Change beworben.

Durch interaktives Theater, Film und Workshops sollen Emotionen ausgelöst werden, die junge Menschen zu einem toleranten und selbstverantwortlichen Erwachsenen heranwachsen lassen.

Der Verein Creative Change hat sich zum Ziel gesetzt, vorhandene Vorurteile zwischen Menschen abzubauen, um einen friedvollen Umgang miteinander zu ermöglichen.

In den Grundschulen setzt sich das Projekt aus 4 Modulen zusammen
  • Ermutigung
  • Ausgrenzung
  • Demokratie als Lebensform
  • Kinderrechte
Im Lehrerzimmer der Grundschule Wiesmoor-Mitte fand heute um 10 Uhr diesbezüglich eine Pressekonferenz statt.

Eingeladen hatte Rektorin Anja Heeren und Stadtjugendpfleger Michael Hofer.
Neben den Pressevertretern waren stellv. Bürgermeister Jens Peter Grohn und die Vorsitzende des Förderkreises der Schulen Wiesmoors, Anja Doyen,, erschienen.
Lehrerin Frau Eilers hatte mit Schülern zusammen Tee und Gebäck vorbereitet. Herr Raphael Bluhm von Creative Change kam hinzu und erläuterte die Zielsetzung des Projekts.

Anschließend konnte die Klasse 4a besucht werden und ein Eindruck von der Projektarbeit gewonnen werden. Dabei fiel die Fähigkeit der Kinder positiv auf, ihre Meinung angstfrei und gezielt zu vertreten.

Einige Fotos:






Demokratie leben ist in Wiesmoor nicht unbekannt. Schüler der KGS hatten im Rollenspiel eine Sitzung des Wiesmoorer Stadtrats nachgestellt und ihre Verbesserungsvorschläge unterbreitet. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nahm damals an dieser Sitzung teil.

Wiesmoor - Polizei führte Kontrollen durch

Am Montagnachmittag zwischen 12 Uhr und 16 Uhr fand in Wiesmoor eine größere Verkehrskontrolle statt. In der Hauptstraße in Wiesmoor wurden durch die Polizei rund 60 Verkehrsteilnehmer kontrolliert. Die Beamten stellten dabei insgesamt 16 Verstöße fest. Hierbei handelte es sich vorwiegend um Verstöße gegen die Anschnallpflicht sowie die unbefugte Benutzung des Mobiltelefons. Bei zwei jungen Männern stellten die Beamten eine Beeinflussung durch Drogen fest. Den 19- und 23-jährigen Wiesmoorern wurde die Weiterfahrt untersagt und ein Verfahren eingeleitet. Insgesamt waren zehn Beamte eingesetzt. Die Kontrolle stieß sowohl bei den kontrollierten Personen, als auch bei den übrigen Verkehrsteilnehmern auf regen Zuspruch.

Montag, 22. Oktober 2018

Wiesmoor - Bushaltestelle beschädigt

Unbekannte haben im Amaryllisweg in Wiesmoor eine Bushaltestelle beschädigt. Die Täter schlugen am Montag zwischen 7:20 Uhr und 8:15 Uhr mit einem Gegenstand die Seitenverkleidung einer Bushaltestelle bei einer dortigen Schule ein. Hinweise nimmt die Polizei unter Telefon 04944 9169110 entgegen.

20 Jahre Ökumenische Hospiz - und Besuchsdienstgruppe

Unter dem Motto „Leben bis zuletzt“ lädt das Pfarramt der Ev. - Luth. Friedenskirchengemeinde Wiesmoor ein, das 20jährige Bestehen der ökumenischen Hospiz- und Besuchsdienstgruppe gebührend zu feiern.

Pastorin Sabine Bohlen und Pastor Stefan Wolf möchten alle Interessierten aus Wiesmoor und Umgebung ganz herzlich am Mittwoch, den 24. Oktober 2018, um 19 Uhr, in das Gemeindehaus der Friedensgemeinde, Wiesmoor, Mullberger Str. 9a, einladen. Am Beginn der Veranstaltung steht ein Sektempfang mit einem kleinen Imbiss und Gelegenheit zu kurzen Grußworten. Im Anschluss daran spricht Dr. med. Otto Schulze, Facharzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Chirotherapie, Akupunktur und Palliativmedizin aus Wittmund zum Thema: „Wenn der Tod nicht gnädig ist“. Pastor Stefan Wolf bittet um eine kurze Anmeldung unter Telefon 2036 oder eMail stefan.wolf@evlka.de.

Freitag, 19. Oktober 2018

Moorprojekt der KGS Wiesmoor 2018

Landschaftsschutzgebiet Ottermeer
Bereits seit 1994 findet das Moorprojekt der KGS Wiesmoor in Zusammenarbeit mit dem NABU Wiesmoor/Großefehn statt. Das Landschaftsshutzgebiet "Ottermeer", etwa 116 ha groß, ist ein wieder vernässtes Hochmoorgebiet mit einem reichhaltigen Bewuchs teils seltener Moorpflanzen und an diese Umgebung angepasster Fauna.
Aufgabe des NABU ist u.a., die dauerhafte Vernässung zu sichern, denn nur dann kann das Moor als solches bestehen. Dazu müssen Bäume und Sträucher, hauptsächlich Birken, die ursprünglich in größeren Moorflächen nicht vorkamen, entfernt werden, ansonsten entziehen die Birken dem Moorboden zu viel Wasser und die Feuchtigkeit liebende Moorflora stirbt ab. Zusätzlich beschatten die Laubkronen der Bäume den Boden und die an einen hohen Lichteinfall adaptierte Vegetation kommt zusätzlich zu Schaden. Im Herbst abgeworfenes Laub bedeutet einen ungewollten Nährstoffeintrag ins Moor, der den eigentlich an Nährstoffen armen Boden überdüngt.

Der gesamte 8. Jahrgang der KGS Wiesmoor und erstmals auch eine Klasse aus Großefehn mit insgesamt über 200 Schülern haben an diesem Moorprojekt teilgenommen.
Das Projekt bestand aus einem Informationstag, an dem die Schüler mit dem Fahrrad verschiedene Stationen abfuhren und etwas lernten über

  • die Grundvoraussetzungen für die Entstehung von Hochmooren (wasserundurchlässige Schicht im Boden, hohe Niederschlagsmengen, Torfmooswachstum) an einem Bodenprofil, sowie die Bedeutung der Moore als Speicher für Kohlendioxid - Klimaschutz.
  • die Bedeutung der Moore für die Menschen früher - Handtorfstich, maschineller Torfabbau.
  • die Bedeutung und Schutzwürdigkeit intakter Moore für die speziell angepasste Flora und Fauna als Lebensraum für die Menschen heute - Klimaschutz.
Am heutigen Freitag ging es ins Gelände, um die Moorflächen zu entkusseln.





re. Helmut Hansen, NABU Wiesmoor/Großefehn,
Herr Gaedtke, Schüler aus Schleswig-Holstein

Um 10 Uhr war eine Frühstückspause auf dem Parkplatz vor dem Campingplatz anberaumt. Hier konnten sich die Aktivisten stärken und bei heißem Kaffee wieder aufwärmen.


Straße Am Ottermeer
Die Schüler sollen für den Erhalt und Schutz dieses komplexen Ökosystems sensibilisiert werden und tragen durch das Entfernen der Birken gleichzeitig aktiv zur Erhaltung des Ökosystems Hochmoor bei.

Initiator des Moorprojekts im Jahr 1994 war der damalige Lehrer Und NABU-Vorsitzende Dieter Wensel.

Gegenwärtig leiten Marco de Vries und Agnes Wilken das  Moorprojekt und werden von den Klassenlehrern des 8. Jahrgangs unterstützt.

Ossilooper auf den Spuren der Schweden

Ossiloopers - Foto: Stadtjugendpflege
Rund 30 hochmotivierte Mitglieder der Ossiloop AG der KGS Wiesmoor beteiligten sich in der vergangenen Woche am  Plogging. Das Wort Plogging setzt sich aus dem schwedischen Wort „plocka“ (Sammeln) und Jogging zusammen. Die Schülerinnen und Schüler der KGS Wiesmoor folgten damit  einem Trend aus Schweden und kombinierten Müll sammeln mit dem Lauftraining. Innerhalb der einstündigen Aktion wurden über 15 Säcke Müll und ein Fahrrad gesammelt. Bei dieser Trainingseinheit profitierten die Schülerinnen und Schüler nicht nur körperlich, zusätzlich konnten sie auch einen Beitrag zum Umweltschutz unter großem Zuspruch der Passanten und Anwohner leisten.