Mittwoch, 8. Januar 2014

Motoröl gelangt nach Verkehrsunfall in Kanal

Ein Ölschaden nach einem Verkehrsunfall sorgte am Mittwoch für einen längeren Einsatz der Feuerwehren Wiesmoor und Marcardsmoor.



Ölsperre wird ausgebracht - Foto: FF Wiesmoor
Im Kreuzungsbereich von Oldenburger Straße und Rhododendronstraße kollidierten gegen 12.30 Uhr zwei Pkw. Durch den heftigen Zusammenstoß schleuderte ein beteiligtes Fahrzeug anschließend in das Geländer der dortigen Fehnbrücke. Dabei wurde auch der Motorblock erheblich beschädigt. Das austretende Motoröl gelangte über die nahe Oberflächenentwässerung in den angrenzenden Nordgeorgsfehnkanal. Die Polizei ließ daraufhin die Feuerwehr Wiesmoor alarmieren. Da sich bereits ein ausgedehnter Ölfilm auf dem Gewässer gebildet hatte, wurde die Feuerwehr Marcardsmoor, die speziell für die Ölschadensbekämpfung auf Gewässern ausgestattet ist, ebenfalls angefordert. Die Einsatzkräfte beseitigten die ausgelaufenen Betriebsstoffe auf der Fahrbahn und brachten mit dem Schlauchboot zwei große Ölsperren auf dem Kanal aus. Auf diese Weise verhinderten sie die Ausbreitung der Gewässerverunreinigung. Außerdem spülten die Feuerwehrleute noch das Ablaufrohr der betreffenden Oberflächenentwässerung mit Hilfe des Tanklöschfahrzeuges, da sich das Motoröl teilweise mit den darin befindlichen Laubresten und Schlamm vermischt hatte. Während der Arbeiten musste die Brücke über den Nordgeorgsfehnkanal komplett gesperrt werden. Der Ölfilm auf dem Kanal konnte im Anschluss mit Spezialbindemittel aufgenommen und größtenteils beseitigt werden. Vor die Ölsperren, die aus Sicherheitsgründen für gewöhnlich noch etwas länger im Kanal verbleiben, legten die Kameraden noch so genannte "Ölschlängel" aus, welche die restlichen leichten Schlieren der Verunreinigung absorbieren. Nach gut drei Stunden konnten die Kameraden der Feuerwehr Wiesmoor die Einsatzstelle wieder verlassen. Für die Feuerwehrkräfte aus Marcardsmoor dauerte der Einsatz noch etwas länger. Insgesamt waren sie mit vier Fahrzeugen und 18 Feuerwehrleuten vor Ort. Ein Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Aurich war ebenfalls anwesend.