Donnerstag, 22. Juni 2017

Vorsicht - Falsche Polizisten rufen an

Altkreis Aurich (ots) - Kriminalitätsgeschehen

Aurich - Anrufer geben sich als Kripobeamte aus:


Am Dienstag, 20.06.2017, erhielten zwei Damen aus Aurich, im Alter von 89 und 90 Jahren, jeweils am frühen Nachmittag einen Anruf eines angeblichen Kripobeamten. Er gab an, dass die Polizei Jugendliche festgenommen habe. Die Jugendlichen hätten dem Kripobeamten mitgeteilt, dass weitere Jugendliche bei den älteren Damen einbrechen wollen.
Im Verlauf des Telefonates versuchte der Anrufer die persönlichen Lebensumstände der Seniorinnen zu erfragen. Die beiden Damen ließen sich jedoch nicht beirren und handelten vorbildlich. Sie machten keine Angaben und nahmen stattdessen Kontakt mit der Polizei in Aurich auf und informierte diese über den Anruf des falschen Kripobeamten.
Betrüger versuchen immer wieder mit vorgetäuschten Szenarien an das Geld ihrer Opfer zu kommen. Bei solchen Anrufen sollte man immer misstrauisch sein und keinesfalls persönliche Daten preisgeben. Durch sogenanntes Spoofing können die Täter eine offizielle Telefonnummer der Polizei vortäuschen. Auf dem Display des Telefons erscheint bei einem Anruf lediglich die falsche Nummer. Die eigentliche Telefonnummer wird nicht angezeigt.
Das Ziel der Täter ist vermutlich die Herausgabe von Wertsachen an einen angeblichen Polizisten, der diese bei den Opfern abholt, um sie für einen bestimmten Zeitraum sicher aufzubewahren. Tatsächlich werden die Wertgegenstände jedoch gestohlen und dem Opfer nicht zurückgegeben.
Folgende Hinweise sollte beachtet werden:


- die "echte" Polizei fordert Sie niemals dazu auf, persönliche 
Daten, wie z.B. Bankdaten preiszugeben.
- Seien Sie misstrauisch. Gesundes Misstrauen ist keine 
Unhöflichkeit. Sie haben immer die Zeit für eine Rücksprache mit
Angehörigen und Vertrauenspersonen.
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, auch nicht durch 
angeblich dringende Ermittlungen zu einem Einbruch in der Nähe.
- Polizisten in ziviler Kleidung weisen sich mit einem 
Dienstausweis aus und haben Verständnis dafür, dass man bei der 
örtlichen Polizei nachfragt. Suchen Sie selber die Telefonnummer
der Polizei heraus.
- Rufen Sie nie über die am Telefon angezeigte Nummer zurück - 
legen Sie auf. Verständigen Sie bei verdächtigen Vorfällen 
umgehend die 110.

Neue ehrenamtliche Übungsleiterinnen bei TG Wiesmoor

Drei Übungsleiterinnen der Turngemeinschaft Wiesmoor (TG) haben ihre Prüfung bestanden


V. L.: Kathrin Roskam, Joachim Lammers,
Angelika Zorn, Sascha Scholz und Dunja Petrick
Vereinsvorsitzender Joachim Lammers und stellvertretender Vorsitzender Sascha Scholz konnten kürzlich drei junge und motivierte Übungsleiterinnen zur bestandenen Übungsleiterprüfung gratulieren. Kathrin Roskam (18), Angelika Zorn (16) und Dunja Petrick (16) erhielten die Lizenz des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) nach einer 120 Kursstunden umfassenden Ausbildung, die vom Kreissportbund (KSB) durchgeführt wurde. Die erworbene Lizenz ist im gesamten Bereich des DOSB gültig (bundesweit) und hat eine Gültigkeitsdauer von vier Jahren. Sascha Scholz, im Vereinsvorstand für die Jugendarbeit verantwortlich, verdeutlichte im Gespräch, dass die TG stolz ist, so engagierte und motivierte Mitglieder im Verein zu haben.
Die frischgebackenen Übungsleiterinnen erwähnten, dass in der Ausbildung viele tolle und brauchbare Anregungen vermittelt wurden, das ist echt der Wahnsinn. Klar man musste viel lernen, angefangen bei der Anatomie des Menschen im Theoriebereich, bis hin zur Praxis und richtigen Bewegungsabläufen sowie Gerätekunde. Aber wenn man interessiert ist und Spaß am Sport hat, dann ist die Prüfung auf alle Fälle schaffbar.
Joachim Lammers erwähnte noch kurz, dass die Vereine sich glücklich schätzen können, dass direkt vor Ort vom KSB diese qualifizierte Ausbildung mit hohem Praxisbezug durchgeführt wird.


Mittwoch, 21. Juni 2017

Rundballenpresse ausgebrannt

Am späten Dienstagabend geriet auf einem Feld an der Straße „Zweite Reihe“ in Marcardsmoor eine große Rundballenpresse während der Erntearbeiten in Brand. Dem Traktorfahrer gelang es noch rechtzeitig, das Arbeitsgerät abzukuppeln, bevor sich die Flammen auf die gesamte Maschine ausbreiteten. Die Feuerwehren Marcardsmoor und Wiesmoor, die daraufhin um 21.51 Uhr von der Kooperativen Regionalleitstelle Ostfriesland alarmiert wurden, rückten kurze Zeit später mit mehreren Fahrzeugen aus.


Löscharbeiten unter Atemschutz - Foto: jmb
Da die brennende Rundballenpresse mehr als 400 Meter weit von der Straße entfernt auf dem Feld stand, gestaltete sich der Aufbau eines Löschangriffs sehr arbeitsintensiv. Mitarbeiter des Lohnbetriebes, welche zuvor noch mit der Heuernte beschäftigt waren, unterstützten die Feuerwehrleute hierbei. Zusätzlich stellte ein Anwohner seinen Traktor samt Anhänger zur Verfügung, mit dem weiteres Schlauchmaterial und Ausrüstung zum Brandobjekt gebracht wurde. Um eine ausreichende Wasserversorgung sicherstellen zu können, musste außerdem eine ebenfalls mehrere hundert Meter lange Schlauchleitung zum nächstgelegenen Hydranten verlegt werden.

Mit zwei C-Rohren konnte das Feuer durch die beiden eingesetzten Atemschutztrupps nach einigen Minuten unter Kontrolle gebracht werden. Im weiteren Verlauf des Einsatzes zog ein Traktor die Heupresse vom Feld und stellte sie in unmittelbarer Nähe zur Straße ab, damit die Einsatzkräfte die erforderlichen Nachlöscharbeiten aufnehmen konnten. Da sich noch ein schwelender Rundballen in der Maschine befand, öffneten die Einsatzkräfte die ausgebrannte Presse mit technischen Hilfsmitteln. Nach gut zwei Stunden war der Einsatz für die Feuerwehren aus Marcardsmoor und Wiesmoor, die mit sieben Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften anrückten, beendet.


Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)                                                         
Bild(er): Jan-Marco Bienhoff (jmb)




Vortrag: Männer trauern anders

Wiesmoor - Zum Umgang mit Tod und Trauer regt die ökumenische Hospiz- und Besuchsdienstgruppe Wiesmoor mit der nächsten Vortragsveranstaltung an. In Zusammenarbeit mit der Friedenskirchengemeinde findet ein öffentlicher Vortrag zum Thema Männer trauern anders statt. Eingeladen wird zum 28. Juni 2017 um 19:30 Uhr ins Gemeindehaus der Friedenskirche, Mullberger Str.9A in Wiesmoor. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Moderation des Abends übernimmt Pastor Stefan Wolf. Der Referent ist Dr. Martin Kreuels aus Bunde.

Dr. Kreuels - Foto: übermittelt
Dr. Martin Kreuels arbeitet seit 1999 als freier Biologe und seit 2009 vertieft mit dem Thema, der Trauer und den Krisen von Männern. Seit einiger Zeit lebt der Biologe und Fotograf in Ostfriesland. In seinem Vortrag geht es mir darum, beiden Geschlechtern grundlegendes Wissen an die Hand zu geben. Als Referent, Ausbilder für Trauerbegleiter/innen und durch seine Bücher ist er im ganzen Bundesgebiet unterwegs. Als Coach arbeitet er direkt mit Männern in Krisensituationen. Sein Wissen bezieht er dabei aus seiner Ausbildung, aus persönlichen Erfahrungen als Witwer, 4facher alleinerziehender und 2facher Sternenkindvater und aus der Arbeit mit Männern.
Martin Kreuels ist es wichtig, kontinuierlich neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Forschungsergebnisse in seine Arbeit einfließen zu lassen, um seinen Zuhörern umfangreiche und fundierte Informationen bereit zu stellen, um Beziehungen konfliktfreier zu gestalten und dem Mann in der Krise die notwendige Unterstützung zukommen zu lassen.
Aus seinen Erfahrungen können Männer und Frauen lernen. Er hat mit vielen Männern gesprochen. Zu seinen Thesen gehören u. a. folgende Aussagen:
Männer trauern anders als Frauen
Die Trauerkultur ist weiblich dominiert!
Männer trauern anders als in der Literatur beschrieben!
Viele Verhaltensweisen sind biologisch fixiert und lassen sich nicht einfach ändern. Durch die Unkenntnis kommt es zwischen den Geschlechtern immer wieder zu Missverständnissen. Häufig wird dem Mann ein mangelhafter Umgang mit der Trauer vorgeworfen, dabei zeigt er diese nur anders. Männer haben ihre eigenen Bilder, in denen sich ihre Trauer ausdrückt.
Warum tun sich so viele Männer so schwer mit ihrer Trauer? Die gefühlsorientierte Kommunikation scheint, wenn es um Trauer geht, einfach nicht ihre Sache zu sein. Wobei es durchaus Lebensbereiche gibt, in denen Männer in großer Zahl gefühlsorientiert anzutreffen sind – etwa im Fußball, am Stammtisch, Kirchenveranstaltungen, diversen Festivitäten … Männer nutzen aber in Krisensituationen häufig andere Wege als Frauen, um ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen. Diese Wege sind einer breiten Öffentlichkeit meist nicht bekannt oder bewusst. Konflikte in vielen Beziehungen sind dadurch vorprogrammiert, weil Frauen und Männer sich in ihrem Umgang mit der Trauer nicht verstehen.
Und: Wir sind Teil der Natur. Manche Dinge benötigen Zeit, die wir uns heute nicht mehr geben.
Internet: http://www.martin-kreuels.de

 

Dienstag, 20. Juni 2017

Wiesmoor - Einbruchdiebstahl

Laptop gestohlen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag brachen unbekannte Täter in eine Halle hinter einem Wohnhaus an der Hauptstraße, in Höhe des Erikenwegs ein. Die Täter brachen ein Hallentor auf, so dass die Halle betreten werden konnte. Sie erbeuteten einen Laptop und flüchteten. Hinweise zur Aufklärung der Tat nimmt die Polizei in Wiesmoor unter der Telefonnummer 04944-9169110 entgegen.

Judoka der TG Wiesmoor erfolgreich

Erfolgreiche Gürtel-Prüfung am 15. Juni 2017

Kurz vor den Sommerferien haben sich einige Judoka der TG Wiesmoor der Prüfung zum weiß-gelben und gelben Gurt gestellt.

Die Prüfungen zum weiß-gelben Gurt wurden als trainingsbegleitende Prüfung auf der Judomatte abgenommen. So freuen sich Louisa Feucht, Tino Ernst, Henry Hüls und Finn Kienitz darüber, zukünftig den weiß-gelben Gurt zu tragen. 
Meike Deharde, Vivien Helmerichs, Pascal Fischer, Rykus Goemann, Eike Bode, Markus Goemann und Jannik Hermes zeigten in einer einstündigen Prüfung ihre erlernten Würfe, Haltegriffe und Befreiungstechniken. Pascal trägt zukünftig den weiß-gelben Gurt, die anderen Teilnehmer den gelben Gürtel zur Judokleidung! Herzlichen Glückwunsch!

Foto: TG Wiesmoor

Foto: TG Wiesmoor

Foto: TG Wiesmoor

Montag, 19. Juni 2017

Nächstes (letztes) Juni-Wochenende

TG Wiesmoor präsentiert seine Veranstaltungsshirts für den 7. RVB-Mittsommernachtslauf
Foto: TG Wiesmoor
Die Veranstaltungsshirts sind nun endlich fertig. Am kommenden Freitag werden alle Teilnehmer des Mittsommernachtslaufs im einheitlichen Shirt starten.
All der persönliche Einsatz und Ehrgeiz von unseren ehrenamtlichen Helfern würde nicht zum selben Ergebnis führen, ohne die Unterstützung unserer Sponsoren! Ohne materielle oder finanzielle Unterstützung wäre eine kostenintensive Veranstaltung wie der Mittsommernachtslauf in Wiesmoor nicht zu realisieren. Deshalb bedankt das Orga-Team der TG Wiesmoor sich für die Zuwendungen und das entgegengebrachte Vertrauen bei der Audi BKK, der TRAUCO Gruppe, Kaufhaus Behrends, Sport Peters, Ostfriesen Bräu, Bauunternehmen Kuper, Bauunternehmen Lambertus und der RVB
Mit einsetzen der Dunkelheit geht es um das vom THW Jever beleuchtete Ottermeer. Der Startschuss fällt am 23. Juni um 22.00 Uhr beim Sportcenter der TG. Das Beste an dieser Lauf- und Walkingveranstaltung ist, das sie auch von weniger trainierten problemlos zu bewältigen ist. Die Teilnehmer können zwischen Strecken von 3,5 km bis 14 km wählen.
Dieser Nachtlauf ist aber nicht nur für die Teilnehmer sondern auch für die Zuschauer ein einmaliges Erlebnis: eine faire sportliche Veranstaltung ohne ernstem Wettkampfcharakter, die das gemeinsame Interesse am Sport in den Vordergrund stellt, erklären Insa Santjer und Andreas Reimann vom Orga-Team der TG.

Weitere Infos zur Veranstaltung gibt es auf der Homepage der TG Wiesmoor
(
www.tg-wiesmoor.de oder www.rvb-mittsommernachtslauf.de).

Stadtfest


Zum Vergrößern anklicken!

Sonnabend LIVE auf der Bühne auf dem Marktplatz: BLACK JACK!


 Und ein interessantes Angebot der Johanniter:

Johanniter - hier auf der Freilichtbühne
Die Johanniter bieten am Sonntag, den 25. Juni 2017, in der Zeit von 10 bis 17 Uhr einen Tag der offenen Diensstelle an. Die Diensstelle ist an der Oldenburger Straße unmittelbar hinter der Sparkasse.

Es gilt das Motto: Helden - bitte melden!




Bei einem Programm für Kinder zum Thema "Bevölkerungsschutz" gibt es viel zu entdecken. Für Essen und Trinken ist gesorgt und bei einer Tombola gibt es Preise zu gewinnen. Viel Spaß bei den Johannitern!