Donnerstag, 1. November 2018

Ankündigung Herbstkonzert

v.l.: Stefan Wolf - Markus Zöbelein
Vor dem Portal der Friedenskirche zu Wiesmoor stellten Pastor Stefan Wolf und Markus Zöbelein, Vorsitzender des Kultur- und Kunstkreises Wiesmoor e.V., das Plakat für das diesjährige Herbstkonzert des Kultur- und Kunstkreises vor. Schon seit vielen Jahren besteht zwischen beiden Institutionen, Kirche und KuK, eine gedeihliche persönliche und sachliche Zusammenarbeit. Die Friedenskirche ist beim Verein wegen ihrer hervorragenden Akustik für musikalische Aufführungen besonders beliebt. Diese Eigenschaft beruht wohl auf der schnörkellosen Gestaltung des Innenraums.

In diesem Jahr soll wieder eine traditionelle, klassische Musikdarbietung stattfinden mit Werken aus dem ital. Barock. Dabei soll die Leichtigkeit der Barockmusik einen Kontrapunkt zu der tristen Schwere des deutschen Herbstes bieten.

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Das Plakat:

Das Programm:
Karten zum Preis von € 12,00 (ermäßigt € 10,00) gibt es an der Abendkasse, Vorverkauf ist nicht vorgesehen.






Spendenübergabe Magic Hair

v.l.: Martina Erben, Tim Bloier, Beate Bloier, Renate Elsen mit de. Scheck
Seit 8. Oktober 2018 ist der Frisörsalon "Magic Hair" auf dem Marktplatz vertreten. Anlässlich der Eröffnung wurden mit einem Glücksrad Gewinne ausgelost. Der Reinerlös dieser Aktion war für den Elternverein krebskranker Kinder e.V. vorgesehen. Heute Nachmittag fand die Spendenübergabe im Salon statt. Beate und Tim Bloier überreichten einen Scheck über den Betrag von 300 € an Martine Erben und Renate Elsen vom Elternverein für krebskranke Kinder und ihre Familien.

Unfall mit Pedelecs

Wiesmoor - Unfall mit Pedelecs
Zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Pedelec-Fahrerinnen kam es am Mittwoch in Wiesmoor. Eine 64-jährige Frau aus Holtland fuhr gegen 13:30 Uhr mit ihrem Pedelec auf der Hauptstraße. Dabei übersah sie nach ersten Erkenntnissen eine vor ihr fahrende 67-Jährige aus Holtland, die mit ihrem Pedelec halten musste. Die Unfallverursacherin stürzte und wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Mittwoch, 31. Oktober 2018

Aufgehende Sonne Selbsthilfegruppe für Menschen in seelischer Not in Wiesmoor

Wiesmoor – Die Selbsthilfegruppe für Menschen in seelischer Not Wiesmoor trifft sich am Montag, den 12. November 2018, von 18 bis 19.30 Uhr, im Gemeindehaus der Friedenskirche. Auf dem Programm im November steht wieder eine gemütliche Kennenlernrunde bei Tee und Keksen. Die Gruppe wird dieses Mal geleitet von Ursula Tholen, da Pastor i.R. Armin Reitz sich auf Erlebnistour durch Kambodscha befindet. Die Teilnahme ist kostenfrei. Gäste sind willkommen.
Die Selbsthilfegruppe trifft sich jeden zweiten Montag im Monat um 18.00 Uhr im Gemeindehaus der Friedenskirche Wiesmoor. Interessierte können auch telefonisch Kontakt aufnehmen: Armin Reitz Telefon 04944 2038
 

Validation bei Demenz

Zusammenkunft der Selbsthilfegruppe (SHG) für Angehörige von an Demenz- und Alzheimer Erkrankten am Dienstag, den 6. November 2018, um 19:30 Uhr, Wiesmoor, Am Nielsenpark 31, Haus der Diakonie.
Wertschätzung bei Demenz Selbsthilfe
Wiesmoor – ARW Zur monatlichen Zusammenkunft trifft sich die Selbsthilfegruppe (SHG) für Angehörige von an Demenz- und Alzheimer Erkrankten am Dienstag, den 6. November 2018, um 19:30 Uhr. Das Treffen findet im Haus der Diakonie, Am Nielsenpark 31, gegenüber der Blumenhalle, statt. Der Eintritt ist frei. Anmeldung wird erbeten bei Käthe Wiemers unter der Handynummer 0173 219 70 80 oder Telefon 04943 201 767
„Ein Außenstehender kann gar nicht ermessen“, so Pastor i. R. Armin Reitz von der Hospizgruppe, „unter welchem permanenten Druck die Angehörigen eines Menschen mit starker Demenz stehen, die 24 Stunden präsent sein müssen“. Darum ist es umso wichtiger, Hilfestellungen zu erfahren, wenn es um herausforderndes und aggressives Verhalten der demenziel beeinträchtigten Menschen geht. Das hilft dann auch durch schwere Stunden hindurch.“
Darum geht es diesmal um das Thema „Validation“, und damit um die Möglichkeit, Würde, Selbstwertgefühl und Identität von dementiell erkrankten Menschen zu bewahren. Die Mitarbeiter der Betreuung haben vor Jahren die Sozialarbeiterin und Schauspielerin Naomi Feil in der Akademie Cloppenburg kennengelernt, die diese Methode seit 1990 von Cleveland (USA) nach Europa getragen hatte. Sie entwickelte diese Pflegetechnik aus der Klienten zentrierten Gesprächsführung des Psychologen Carl Rogers heraus. Validation ist eine Methode, um den Zugang zu dementen, verwirrten alten Menschen zu ermöglichen und beinhaltet eine bestimmte Form des Eingehens und Reagieren auf die Verhaltensweisen und Äußerungen verwirrter bzw. dementer Menschen. Dabei entwickelt sich eine Grundhaltung, die den alltäglichen Umgang mit dementen Menschen bestimmen kann und in belastenden Situationen Spannungen reduzieren kann und einen neue Beziehung ermöglicht.
Validation will ein wertschätzender Umgang mit desorientierten Menschen sein, der die Gefühle und die Lebenswelt der Betroffenen akzeptiert und annimmt.
Validation nach Naomi Feil bedeutet Wertschätzung. Das Gefühl, das der vergessliche Mensch nach außen trägt, ist wahr, ist gültig. Und ich erkenne es an. So kann der Angehörige besser auf das Verhalten reagieren. Validation basiert auf einem empathischen Ansatz und einer ganzheitlichen Erfassung des Individuums. Indem man "in die Schuhe" eines anderen Menschen schlüpft und "mit seinen Augen sieht", kann man in die Welt der sehr alten, desorientierten Menschen vordringen und die Gründe für ihr manchmal seltsames Verhalten enträtseln.

Wiedereröffnung DG-Haus Wiesederfehn


Das Dorfgemeinschaftshaus in Wiesederfehn war in die Jahre gekommen. Der vor längerer Zeit geplante Umbau zog sich in die Länge. Das Haus musste neben einer Verbesserung der Statik, um das neue Dach tragen zu können, auch energetisch optimiert werden. Die anfallenden Heizkosten waren zu hoch! Mit den geplanten 200.000 € Baukosten war der Umbau nicht zu schaffen. Weitere Fördergelder mussten beantragt werden. Insgesamt beliefen sich die Kosten auf 340.000 €, davon wurden 126.000 € im Rahmen der Dorferneuerung über das ARL getragen. Auch eine größere Eigenleistung verhalf letztlich zu der lang ersehnten Fertigstellung. Heute, am 31. Oktober 2018 wurde der Umbau, der neben den erwähnten Verbesserungen noch eine neue Thekenanlage und durch den Rückbau einer Wandschräge auch mehr Platz für das Thekenpersonal bereit stellte, wieder in Betrieb genommen. Die Toiletten sind jetzt barrierefrei erreichbar, ebenso der Versammlungsraum selber.

DG-Vorsitzender G. Waltke bei der Ansprache, li. Bürgermeister F. Völler,
re. Holger Wilken als Vorsitzender vom Boßelverein. 
Gerhard Waltke als Vorsitzender der Dorfgemeinschaft hielt die Ansprache zur Wiedereröffnung.

Friedrich Völler, Gäste
Bürgermeister Friedrich Völler überbrachte die Grüße vom Rat und der Stadtverwaltung und umriss noch einmal die Überwindung der aufgetretenen Hindernisse anhand zweier Sprichwörter:
"Ein Unglück - oder eine schlechte Nachricht - kommt selten allein!"  aber auch:
"Was lange währt, wird endlich gut!"


Holger Wilken mit Mikrofon, daneben Friedrich Völler
Holger Wilken bei seiner Ansprache.

Ortsbürgermeisterin Melanie Jelken-Gurries
Auch Ortsbürgermeisterin Melanie Jelken-Gurries begrüßte in ihrer Rede den Bürgermeister und die anwesenden Ratsmitglieder, Friedeburgs Bürgermeister Helfried Götz, die Vertreter der Genehmigungsbehörden, Pastor Stefan Wolf, den ehemaligen Ortsbürgermeister Hinrich Asche, mit dem Ende der 90er Jahre alles begann, die am Bau beteiligten Firmen, die OB-Leute des Dorfentwicklungsprogramms, die Mitglieder von Dorfgemeinschaft und Boßelverein, alle Nachbarn vom Hopelser Weg und alle Gäste und umriss noch einmal die Entwicklung der Baumaßnahme.

Stefan Wolf
Pastor Stefan Wolf überbrachte die Grüße und Segenswünsche der Kirchengemeinde und nach einem kurzen Gebet überreichte er noch eine Glückwunschkarte mit bunten Schmetterlingen als Beispiel für die Schönheit der Schöpfung.

Stefan Wolf und Gerhard Waltke
Stephan Gerdes
Anschließend resümierte Stephan Gerdes von der Baugruppe, dass es für die Mitglieder der Dorfgemeinschaft und des Boßelvereins sehr viel Arbeit gewesen sei und er lobte ganz besonders den hervorragenden Zusammenhalt und die ebensolche Zusammenarbeit an diesem Projekt. Auch er zitierte ein Sprichwort: "Geduld ist der Schlüssel zur Freude".


Regionaldirektor Thomas Manott von der Raiffeisen-Volksbank gab es noch einen Scheck für die Dorfgemeinschaft

Die Freude über die Zuwendung ist Gerhard Waltke ins Gesicht geschrieben.
Einige Eindrücke vom gut gefüllten Versammlungsraum:






Jessica Habben wurde auch ohne königlichen Insignien erkannt!




Eröffnungszeremonie