Samstag, 4. Januar 2014

Eine Friedhofsglocke für Wiesmoor


Mitglieder der Projektgruppe „Eine Friedhofsglocke für Wiesmoor“ stellen den neuen Werbeflyer vor.
(von Links): Bernhard Buss, Johannes Kleen, Armin Reitz, Heinz-Jürgen Ringhoff, Martin Zimmer, Ewald Hennek

Wiesmoor – ar Während der letzten Sitzung des Jahres 2013 der Projektgruppe „Eine Friedhofsglocke für Wiesmoor“ wurde der Flyer vorgestellt, mit dem die Mitglieder der Gruppe ab sofort in die Werbung gehen werden.

Eine Reihe von Spendern haben bereits namhafte Beträge eingezahlt, so dass mit den vorhandenen Mitteln die Glocke bereits bezahlt werden kann. In der nächsten Zeit werden Mitglieder und Förderer des Projekts „Glocke für Wiesmoor“ gezielt Spender ansprechen. Im Januar wird die Statik für den Glockenturm errechnet, so dass die Projektgruppe mit einen genauen Überblick über die Kosten für den an das Kapellengebäude an der Schulstraße angebauten Glockenträger in die Öffentlichkeit gehen kann. Reinhard Bildhauer, Karl-Dieter Jelken und Johannes Kleen kümmern sich um die weiteren technischen Details.

Der Turm sollte, so der Wunsch der Projektgruppe bis zum Volkstrauertag 2014 stehen. Der nächste Besprechungstermin unter Leitung von Bernhard Buss wird voraussichtlich Ende Januar sein.

Das Spendenkonto ist bei der Raiffeisenbank Wiesedermeer eingerichtet.
Kontonummer 30 888 901 (Lions Förderverein), BLZ: 280  697 73
Stichwort:"Glockenturm"

Mittwoch, 1. Januar 2014

Jahreswechsel für die Feuerwehr

Unruhiger Jahreswechsel für die Feuerwehr Wiesmoor

Gut sieben Minuten nach dem Jahreswechsel wurde die Feuerwehr Wiesmoor zu ihrem ersten Einsatz im neuen Jahr alarmiert. Am Ledaweg brannte eine Thujahecke. Die mit dem Tanklöschfahrzeug und Hilfeleistungslöschfahrzeug angerückten Einsatzkräfte hatten das Feuer schnell im Griff. Nach knapp 15 Minuten waren die Flammen restlos gelöscht. Statt der Rückfahrt zum Feuerwehrhaus gab es jedoch schon den nächsten Einsatz: Im Rathaus hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst.

Die Leitstelle meldete, dass die automatische Brandmeldeanlage des Rathauses an der Hauptstraße ausgelöst hatte. Umgehend machten sich das Tanklöschfahrzeug und das Hilfeleistungslöschfahrzeug von der ersten Einsatzstelle auf den Weg zum neuen Einsatzort. Zudem rückten weitere Kräfte, die sich noch im Feuerwehrhaus befanden, ebenfalls dorthin aus. Vor Ort konnten sie nach der Erkundung einen Fehlalarm durch einen Brandmelder im ersten Obergeschoss feststellen. Nach wenigen Minuten war somit auch dieser Einsatz beendet.

Zu einem weiteren Heckenbrand mussten die Feuerwehrleute aus Wiesmoor gegen kurz nach 01.00 Uhr ausrücken. Wieder brannte eine Thujahecke. Diesmal befand sich der Einsatzort im Helmter Weg in Wiesederfehn. Hier konnten die Einsatzkräfte durch ihr rechtzeitiges Eingreifen verhindern, dass sich das Feuer auf einen größeren Carport samt darin abgestelltem Pkw ausbreitete. Mehrere hundert Liter Wasser aus dem Tanklöschfahrzeug waren nötig, um die Flammen zu löschen.

An dieser Stelle: Herzlichen Dank an die Männer und Frauen, die auch dann wachsam sind, wenn alle anderen feiern!


Montag, 30. Dezember 2013

Silvester 2013

Noch einmal schlafen, dann kann das neue Jahr mit so einem Feuerwerk begonnen werden!

Die besten Wünsche für ein gutes, gesundes, zufriedenes und glückliches neues Jahr 2014!

Dienstag, 24. Dezember 2013

Fahrzeug im Großefehnkanal

*Vermutlich Pkw im Kanal*


Foto FF Wiesmoor
Ungefähr gegen Mitternacht wurde der Rettungsleitstelle Aurich ein Pkw-Anhänger im Kanal an der Kanalstraße Nord in Ostgroßefehn gemeldet. Dass sich ein dazugehöriger Pkw ebenfalls im Kanal befand, konnte anfangs nicht ausgeschlossen werden. Daher alarmierte die Leitstelle Aurich die zuständigen Feuerwehren der Gemeinde Großefehn, den Rüstwagen der Feuerwehr Wiesmoor, sowie die DLRG Ortsgruppen Wiesmoor und Aurich.
Nachdem die ersten Einsatzkräfte den vermeintlichen Unfallort erreicht hatten, stellte sich die Lage weniger dramatisch als zunächst befürchtet dar. Es befand sich glücklicherweise kein Fahrzeug im Wasser. Nur der Anhänger war aus bislang ungeklärten Gründen im Kanal gelandet. Die Feuerwehrkräfte, die zwischenzeitlich mit mehreren Fahrzeugen an der Einsatzstelle eingetroffen waren, zogen den Pkw-Anhänger mit reichlich Manpower wieder an Land. Kurz darauf konnten sie den Ort des Geschehens wieder verlassen.

Montag, 23. Dezember 2013

Wut und Enttäuschung in Wiesede

Öko-Hof Wiesede - Foto: DG Wiesede

Wut und Enttäuschung herrschen im Nachbarort Wiesede.
Seit mehr als 20 Jahren gibt es dort den Öko-Hof, einen Bauernhof, der durch Arbeitslose betrieben wird. Viele von denen konnten in der Vergangenheit qualifiziert und zu einem festen Arbeitsverhältnis verholfen werden.

Dieses Sozialprojekt soll nicht mehr finanziell unterstützt werden - so die Empfehlung des Haushaltsausschusses des Landkreises Wittmund.

Dies empört viele Bürger in Wiesede. Günter Peters, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft, hat einen offenen Brief geschrieben und setzt sich dafür ein, dass dieses Sozialprojekt weiter erhalten und gefördert wird. Er hofft, dass der Inhalt des Briefes möglichst weit bekannt wird.

Dies wird gerne unterstützt!

Zitat:



Günter Peters
26446 Friedeburg, 16.12.2013
Günter Peters, Dobbenweg 4, 26446 Friedeburg/Wiesede
Offener Brief
~ Landkreis Wittmund ~ Landrat
~ Kreistagsabgeordneten ~ Presse
26446 Friedeburg Ortsteil Wiesede Dobbenweg 04 Tel: 04948/565 Fax 032222403759 Handy: 017115303760 mail: peters.wiesede@t-online.de
Sehr geehrte Damen und Herren!
Die Beschlussempfehlung des Haushaltsausschusses des LK am 11.12. 2013, den Betrieb des Öko-Hofs einzustellen, ist für mich als verantwortungsvoll denkender und handelnder Mensch und engagierter Sozialdemokrat unfassbar. Noch vor ein paar Wochen hat mir der Landrat in einem Gespräch in der "Alten Schmiede" (Wiesede) versichert, dass er alles tun werde, um den Öko-Hof weiterhin zu erhalten. An das Versprechen habe ich geglaubt.
Da auch die Vorlage für den Fachausschuss mit Billigung des Landrats geschah, ist meine Enttäuschung umso größer. Besonders die Darstellung und die Aussagen in der Vorlage sind irreführend, denn sie berücksichtigen weder die Gesamtproblematik, die Einnahmen des Öko-Hofes, den Erfolg der letzten 20 Jahre, noch den Sozialfaktor. Es blutet mein Herz, wenn gleichgültig über die soziale Notwendigkeit des Sozialbetriebes Öko-Hof hinweg gegangen wird. Da wird in der Begründung des Jobcenters gesagt, das aus "dortiger Sicht der Öko-Hof entbehrlich ist". Und wenn dann noch behauptet wird, es stünden nicht genügend vermittelbare Arbeitskräfte zur Verfügung, dann widerspricht das der Arbeitslosen- und Sozialstatistik des Landkreises. Meine Informationen aus dem internen Bereich der Verwaltung geben meiner Vermutung recht, dass es die Absicht war, den Öko-Hof langsam "auszuhungern". Es ist ihnen scheinbar jetzt gelungen. Und die Politik macht mit! Der Beschluss des Fachausschusses macht mich besonders auch als Sozialdemokrat traurig und zornig. Enttäuscht bin ich vom Landrat und auch von meinen Parteigenossen. Am Montag, 16. Dezember, kann der Kreisausschuss diese Beschlussempfehlung noch korrigieren und aussetzen.
Ja, ich habe mich als SPD Kreistagsabgeordneter zwanzig Jahre für den Öko-Hof eingesetzt, weil die Erfolge unübersehbar und überzeugend waren. Der Erfolg ist auch ein Verdienst des Leiters Hans-Günther Willms, der sehr oft verzweifelt war, weil ihm keine Hilfe aus der Verwaltung gegeben wurde. Viele Frauen und Männer wurden
über die Arbeit im Öko-Hof qualifiziert und haben wieder Anschluss im "normalen Berufsleben" gefunden. Andere, sozial und mehrfach benachteiligte Menschen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt keine Chance haben, konnten auf dem Öko-Hof eine sinnvolle Arbeit beschäftigt werden. Diesen Menschen wurde durch diese einfache Arbeit die Würde wiedergegeben.
Der ÖKO-Hof ist ein Sozial betrieb. Der ÖKO-Hof darf als Sozial betrieb aus Wettbewerbsgründen nicht mit Gewerbebetrieben konkurrieren und kann deshalb auch nie gewinnorientiert agieren und schwarze Zahlen schreiben. Das wissen alle. Trotzdem hat der ÖKO-Hof seine Einnahmen in den letzten Jahren (30.000 Euro) kontinuierlich steigern können. Diese Gewinne werden in der Vorlage für den Fachausschuss nicht erwähnt. Warum nicht?
Der Öko-Hof ist ein Prestige- und Aushängeschild des Landkreises. Jetzt ist der Betrieb "entbehrlich"? Die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt sind immer nur eine Momentaufnahme, sie können sich sehr schnell ändern. Der ÖKO-Hof hat als soziales Projekt immer Höhen und Tiefen erlebt. Ich habe jahrelang vergeblich gefordert, dass weitergehende kreative Beschäftigungsmaßnahmen für den Öko-Hof entwickelt werden müssen. Ideen und Konzepte habe ich der Verwaltung vorgelegt. Ich habe leider feststellen müssen, dass dafür keine Unterstützung aus der Verwaltung zu erwarten ist. Ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass der Öko-Hof der Verwaltung lästig und unbequem ist und zuviel Arbeit macht. Seitens der Verwaltung war der Öko-Hof offenbar nur eine soziale "Pflichtübung", solange es dafür genügend Fördermittel gibt. Es fehlte das Engagement, die Überzeugung und der Wille, das Sozialprojekt Öko-Hof zu stützen und weiter zu entwickeln.
Im Sozialprojekt Öko-Hof wurde in 20 Jahren viel Geld investiert. Heute steht ein umfangreicher Maschinenpark zur Verfügung. 2001 hat die Dorfgemeinschaft Wiesede-Upschört die Beschaffung eines Traktors und mehrerer Gerätschaften mit 10.000 DM gefördert. Vor zwei Jahren wurde erneut ein Traktor gespendet. In einem Förderprojekt wurden gespendete, alte landwirtschaftliche Geräte und Maschinen komplett überholt und für das Museum auf dem Dachboden hergerichtet. Ein 100 Jahre altes Backhaus wurde wieder hergestellt und dient der Dorfgemeinschaft als Backstube für die Backtage. Das alles soll jetzt "entbehrlich" sein?
Die Politiker, der Landkreis und vor Ort auch die Gemeinde, stehen in einer sozialen, gesellschaftlichen Verantwortung. Beschäftigungsmaßnahmen tragen zum sozialen Frieden bei und entlasten letztlich die öffentlichen Haushalte. Beschäftigungsmaßnahmen sind ein Akt der Solidarität. Wir alle haben die humane Pflicht uns auch um die Menschen zu kümmern, denen es im Leben nicht so gut geht. Sowohl im Kreisnaturschutzhof, Jugendwerkstatt, im ÖKO-Hof (und anderen früheren Projekten) ging und geht es immer um Menschen, die ohne unsere Hilfe aus ihren Problemen nicht mehr herauskommen. Es gibt sehr viele Menschen die wegen dieser Probleme auf dem regulären Arbeitsmarkt keine Chance haben. Politik und Verwaltung dürfen niemals gleichgültig werden. Schlimm ist es, wenn mit dem Argument der "Nichtzuständigkeit" oder mit dem Kostenfaktor ("zu teuer") diese gesellschaftlichen Probleme verdrängt werden. Wir alle sind als Mitmenschen aus humanen oder aus christlichen Gründen gefordert!
Zusammengefasst:
~ Der Öko-Hof wird im Sinne der Finanzrechnung niemals "wirtschaftlich" sein.
Keiner würde z. B. auf die Idee kommen die Werkstätten für Behinderte in Frage zu stellen. Letztlich müssen dafür auch Steuermittel eingesetzt werden. Der Öko-Hof hat von Jahr zu Jahr steigende Einnahmen vorzuweisen. Das darf nicht vergessen werden. Der Öko-Hof braucht die Unterstützung der Verwaltung und der Politik.

~ Der kleine Landkreis stellt sich immer wieder als leistungsfähig hin und will selbständig bleiben! Ich zweifle stark daran, dass es so ist. Die Schließung des Öko-Hofes wäre ein Prestige- und Imageverlust für den Landkreis.
~ Die sozialen Leistungen, auch wenn sie viel Geld kosten, sind unverzichtbare und notwendige Hilfen für Menschen, die sich selber nicht mehr helfen können. Die Jugendwerkstatt, der Naturschutzhof und der ÖKO-Hof sind soziale Leistungen.
~ In den anderen Landkreisen in Ostfriesland wird sehr viel mehr für benachteiligte Menschen und soziale Projekte ausgegeben. In Aurich, Emden und Leer sind Politik und Verwaltungen stolz die sozialen Projekten und Fördermaßnahmen. Sie ziehen diese Projekte nicht in Zweifel.
~ Im dem luxuriösen Jobcenter in Wittmund sind sehr viele Angestellte und Beamte für die Arbeitsvermittlung tätig. Und sie können keine Kräfte mehr für den Öko-Hof "vermitteln"? Die Arbeitslosenzahlliegt bei rund 1900 Personen. Wer wird dann die Aussage des Jobcenters glauben? Wie sieht es im angrenzenden Landkreis Aurich, in der Stadt Wiesmoor aus? Gibt es auch dort Personen, die gerne auf dem Öko-Hof arbeiten würden?
~ Der Sozialbetrieb ÖKO-Hof schreibt seit 20 Jahren eine Erfolgsgeschichte.
Mehrere hundert arbeitslose Frauen und Männer, Sozialhilfeempfänger (Hartz IV und 1 Euro Jobs) und Zuwanderer wurden dort beschäftigt, qualifiziert und konnten in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden. Der Anbau von ökologischen Produkten mit dem Markenzeichen "Bioland" auf einer 5 Hektar großen Fläche hat überall große Anerkennung gefunden. Der Absatz der Produkte auf Märkten, in Krankenhäusern, den Alten- und Pflegeheimen, der Gastronomie, hat die Einnahmen erheblich gesteigert. Der Holzeinschlag und die Vermarktung des Brennholzes waren erfolgreiche. Das soll alles nicht mehr gelten und aufs Spiel gesetzt werden?
Mein Appell:
1. Es ist immer eine wichtige Pflicht der Gesellschaft alle Menschen in Arbeit zu bringen.
2. Der ÖKO-Hof ist das Aushängeschild des Landkreises.
3. Der Öko-Hof hat vielen Menschen geholfen. Der ÖKO-Hof darf nicht in Frage gestellt werden, sondern braucht mehr Unterstützung durch den Landkreis. Nur dann geht es auch voran und aufwärts. Wo ein Wille ist auch ein Weg!
4. Der Öko-Hof ist anerkannt als Bioland Betrieb. Soll dort künftig wieder Mais angebaut werden?
5. Der Öko-Hof ist integraler Bestandteil des Dorflebens in Wiesede geworden.
Ohne Öko-Hof kein Backhaus, keine Backtage, keine Werkstatt für die Dorfgemeinschaft , kein Öko-Markt oder Adventsnachmittag auf der Diele.
6. Die Investitionen (s. Vorlage) für den Öko-Hof sind nicht notwendig und dienen der Verunsicherung und als fadenscheinige Begründung den Öko-Hof einzustellen.
7. Die stärkere Einbindung der Gemeinde Friedeburg muss erfolgen. Denn auch die Gemeinde hat vom Öko-Hof profitiert. Es muss dringend ein Gespräch mit der Gemeinde geführt werden.
Es gibt so viele gute Gründe für den Erhalt des Öko-Hofes. Die Verwaltungsspitze und auch die Kreistagsabgeordneten sollten mit Überzeugung und offensiv sowohl für den Bestand als auch für die Weiterentwicklung des Öko-Hofes kämpfen. Wir brauchen Sie als Entscheidungsträger. Verlangen Sie im KA einen Aufschub und lassen Sie uns noch einmal über alle Dinge sprechen und verhandeln. Wir brauchen Ihre Unterstützung!
Meine herzliche Bitte an den Landrat und die Mitglieder/Fraktionen im Kreissausschuss:
Fassen Sie keinen Beschluss und vertagen Sie die Entscheidung erneut zur Beratung in die Fraktionen. Wenn Sie wollen, lässt sich eine Lösung finden.
Ihr
Günter Peters Wiesede
15.12.2013
Zitat Ende

Viel Arbeit für die Feuerwehr

*Brand einer Blockhütte

Blockhüttenbrand - Foto: FF Wiesmoor
In der Nacht von Samstag auf Sonntag brach in einer Blockhütte auf einem Privatgrundstück in der Rhododendronstraße ein Feuer aus. Ein Nachbar bemerkte die aus der Hütte schlagenden Flammen als erster und informierte über Notruf die Rettungsleitstelle.
Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr Wiesmoor schließlich kurz nach ihrer Alarmierung gegen 03:45 Uhr am Einsatzort eintrafen, mussten sie feststellen, dass die 5x5 Meter große Blockhütte bereits in voller Ausdehnung brannte. Wenige Augenblicke nachdem ein Atemschutztrupp mit dem Löschangriff begonnen hatte, fiel die brennende Holzkonstruktion in sich zusammen. Insgesamt setzten die Feuerwehrleute zwei C-Rohre zur Brandbekämpfung ein. Erschwert wurden die Löscharbeiten durch den besonderen Standort der Blockhütte. Sie war auf Pfählen aufgebaut worden und stand zum größten Teil in einem Teich. Nach etwas mehr als zwei Stunden konnten die Nachlösch- und Aufräumarbeiten abgeschlossen werden.
Neben der Feuerwehr Wiesmoor, die sich mit 27 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen im Einsatz befand, war auch eine Streifenwagenbesatzung der Polizei Wiesmoor vor Ort.

*Arbeitsreicher Sonntag*

*Nachdem die Feuerwehr Wiesmoor bereits in der Nacht von Samstag auf Sonntag zum Brand einer Blockhütte alarmiert wurde, folgten im Laufe des Tages noch zwei weitere Einsätze.*


*Ölschaden nach Verkehrsunfall*

Zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw kam es am Sonntagnachmittag um kurz nach 16 Uhr auf der Hauptstraße in Wiesmoor. Aufgrund einer Vorfahrtsverletzung stießen dort in Höhe der Aral-Tankstelle zwei Autos zusammen. Bei dem Zusammenprall wurden die Fahrzeuge erheblich im Frontbereich beschädigt, so dass aus beiden Unfallwagen Betriebsstoffe ausliefen. Diese drohten durch einsetzenden Starkregen in die Oberflächenentwässerung zu gelangen. Die Polizei Wiesmoor forderte daraufhin die Unterstützung der Feuerwehr an. Mit Rüstwagen und Gerätewagen Logistik rückten sechs Einsatzkräfte zur Unfallstelle aus. Sie verhinderten durch den Einsatz von Bindemittel die Ausbreitung der Fahrbahnverunreinigung. Außerdem sicherten sie bis zum Eintreffen des Abschleppunternehmers die Unfallstelle ab. Nach 45 Minuten konnten die eingesetzten Kräfte wieder abrücken.

*Pkw landet im Kanal*
 
PKW landet im Kanal - Foto: FF Wiesmoor
Den dritten Einsatz an diesem Tag gab es für die Feuerwehr Wiesmoor am Sonntagabend gegen 19.10 Uhr.

Dieses Mal wurde die Feuerwehr Wiesmoor zu einer Pkw-Bergung aus einem Kanal alarmiert. Ein Autofahrer fuhr in einer Linkskurve der Kanalstraße I geradeaus und landete danach im Voßbargkanal. Er konnte sich glücklicherweise selbst unverletzt aus seinem Wagen befreien.

Das Auto trieb in der Mitte des Kanals und versank fast komplett im Wasser. Mit dem Kran des Rüstwagens machten sich die Einsatzkräfte an die Bergung des Fahrzeugs. Außerdem wurde die Einsatzstelle abgesichert und großräumig ausgeleuchtet. Dabei kam auch die Drehleiter zum Einsatz. Nachdem der Unfallwagen mit dem Kranausleger zuerst in Position gebracht wurde, konnte er aus dem Kanal gezogen werden. Für die spätere Abholung durch einen Abschleppunternehmer wuchteten die Feuerwehrleute den nicht mehr rollfähigen Pkw im Anschluss auf den Seitenstreifen der Fahrbahn. Nach gut einer Stunde konnten die Einsatzkräfte, die mit vier Fahrzeugen angerückt waren, den Einsatzort wieder verlassen. 

Samstag, 21. Dezember 2013

Ölspur in Marcardsmoor

Foto: FF Marcardsmoor
Pkw verursacht längere Dieselspur

Am Freitagmorgen bemerkte ein Autofahrer, der die Zweite Reihe aus Akelsbarg kommend in Richtung Wittmunder Straße befuhr, dass sein Fahrzeug Diesel verlor und stellte seinen Wagen daraufhin auf einer Grundstückseinfahrt ab.

Die Feuerwehr Marcardsmoor wurde gegen 08:30 Uhr alarmiert, um die Fahrbahnverunreinigung zu beseitigen. An der Einsatzstelle sorgten die Einsatzkräfte zunächst dafür, dass der Dieselkraftstoff aus dem defekten Pkw nicht ins angrenzende Erdreich der Berme gelangen konnte, indem sie Bindemittel einsetzten. Bei der weiteren Erkundung stellte sich außerdem heraus, dass sich die Dieselpur über mehrere Kilometer erstreckte. Dementsprechend sicherten die Einsatzkräfte die gesamte Strecke mit Warnschildern ab. Da die Mittel der Feuerwehr in diesem Fall allein nicht ausreichten, wurde parallel dazu auch die Firma Duismann aus dem Landkreis Leer nachgefordert, die wenig später mit Spezialgerät die weitere Beseitigung der Dieselspur übernahm.

Die Feuerwehr Marcardsmoor war mit zwei Fahrzeugen und acht Kameraden für gut eineinhalb Stunden im Einsatz.