Freitag, 18. Januar 2013

Juniorenwahl

Endergebnis Juniorwahl 2013 Niedersachsen

Parallel zur Landtagswahl 2013 haben sich landesweit 354 Schulen an der Juniorwahl Niedersachsen mit mehr als 70.000 Jugendlichen beteiligt. Und hier ist das Endergebnis:

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Landtagswahl 2013 - Juniorenwahl Ergebnis für Wiesmoor

Im Folgenden die Ergebnisse der Juniorwahl in Wiesmoor:


Erststimmen:

Gronewold, CDU: 67
Heymann, SPD: 104
Bünting, CDU: 8
Bohlen, Grüne: 51
Bußboom, Linke: 4

2 ungültig


Zweitstimmen:

CDU: 45=19,2%
SPD:76=32,5%
FDP:8=3,4%
Grüne:51=21,8%
LINKE:3=1,3%
Bündnis 21:0
DIE FREIHEIT:1=0,4%
Freie Wähler:7=3,0%
NPD:6=2,6%
PBC:1=0,4%
PIRATEN:36=15,4%

Ungültig:2





Landtagswahl 2013 - Juniorenwahl


Wahlurne - Foto Hofer
237 Schüler der Jahrgänge 7 - 12 der KGS Wiesmoor haben am Donnerstag Vormittag die Landtagswahl 2013 vorweg genommen. Ein Klassenraum war zum Wahllokal umfunktioniert worden. Die Schüler mussten ihre Wahlbenachrichtigung vorzeigen, erhielten dann von der Wahlhelferin Inken Janssen den Stimmzettel. Informiert über die Kandidaten hatten sich die Schüler in den Zeitungen und m Internet.
Registrierung der Wähler - Foto Hofer
Um 13 Uhr wurde das Wahllokal geschlossen - die fünf Wahlhelfer Janssen, Gronewold, Schoone, Köster und Weber begannen mit der Stimmauszählung. Wahlberechtigt waren 274 Schüler, 237 stimmten ab - eine Beteiligung von 86,5 %. Das sollte den Niedersachsen, die am Sonntag wählen dürfen, eine Verpflichtung sein!


Stimmenauszählung - Foto Hofer
Das Wahlergebnis erfahren die Schüler am Montag. Michael Hofer, Sozialpädagoge an der KGS und Lehrer Erwin Theilen arbeiten bereits auf die nächste Juniorenwahl anlässlich der Bundestagswahl hin.

Mittwoch, 16. Januar 2013

Podiumsdiskussion



Aus Anlass der Landtagswahl hatte die Ostfriesenzeitung am 16. Januar 2012 um 20.00 Uhr zu einer Podiumsdiskussion mit den Direktkandidaten des Wahlkreises Wittmund / Inseln im Torfkrug zu Wiesmoor eingeladen. Die Diskussion wurde geleitet von den OZ-Redakteuren Heiner Schröder, ganz links, und Rudi Meyer, ganz rechts. Die Kandidaten waren (v.l.) Dirk Gronewold, CDU; Stephan Bünting, FDP; Dirk Bohlen, Grüne und Holger Heymann, SPD.

Die Diskussion fand breites Interesse, der  Saal im Torfkrug war gut besucht.

Wiesmoor-info ist neutral: Deshalb keine Wahlempfelhung an dieser Stelle.

Montag, 14. Januar 2013

Berichte der Feuerwehr

Jahreshauptversammlung 2013

Die Feuerwehr Wiesmoor hielt am vergangenen Freitag, dem 11. Januar, ihre Jahreshauptversammlung ab. Dazu fanden neben zahlreichen Mitgliedern der Wehr auch viele Gäste aus Politik, Gesellschaft und der Kreisfeuerwehrführung den Weg ins Feuerwehrhaus.

Zu Beginn blickte Ortsbrandmeister Karlheinz Bienhoff auf das vergangene Jahr zurück. Die Feuerwehr Wiesmoor musste in den zurückliegenden zwölf Monaten zu 75 Einsätzen ausrücken. Die 31 Brand- und 36 Hilfeleistungseinsätze boten wieder ein breites Spektrum, das den Feuerwehrleuten oftmals ihr ganzes Können abverlangte. Dazu gehörten auch sieben Verkehrsunfälle, bei denen eingeklemmte Personen aus ihren Fahrzeugen befreit werden mussten. Für ein Unfallopfer kam leider jede Hilfe zu spät. Weiterhin fanden sich in der Statistik noch acht Einsätze des vorbeugenden Brandschutzes.
Insgesamt konnten dennoch durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr wieder erhebliche Sachwerte geschützt und größere Schäden von den betroffenen Bürgern abgewendet werden. Besonders deutlich zeigte sich das auch bei einem Küchenbrand im vergangenen Jahr, den die Feuerwehr noch in der Entstehungsphase erfolgreich bekämpfte. Der Brandschaden am Gebäude wurde so auf ein absolutes Minimum reduziert. Ein Wasserschaden entstand gar nicht. Die Eigentümer des Hauses zeigten sich derart erfreut über das schnelle und effektive Handeln der Wehrleute, das sie aus Dank dafür der Jugendfeuerwehr eine Geldspende überreichten.
Die erfolgreich abgearbeiteten Einsätze seien laut Ortsbrandmeister Bienhoff auch das Ergebnis einer soliden Ausbildung. Dafür wurden im letzten Jahr insgesamt 50 Lehrgänge auf Kreis- und auch auf Landesebene von den Feuerwehrangehörigen absolviert. Dazu kommen noch weitere interne Ausbildungseinheiten der Gefahrgutgruppe, am Rüstwagen und an der Drehleiter hinzu. Erstmals nahmen an der Drehleiterausbildung in Wiesmoor auch mehrere Kameraden der Feuerwehr Simonswolde teil. Die Zusammenarbeit beider Wehren verlief zur Zufriedenheit aller Beteiligten einwandfrei.
Personelle Veränderungen gab es im letzten Jahr auch. Zwei Austritten stehen fünf Neuaufnahmen gegenüber. Außerdem wurden in den vergangenen Monaten drei Jugendliche aus der Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr übernommen. Somit verfügt die Feuerwehr Wiesmoor zum 01.01. 2013 über 75 aktive Mitglieder in der Einsatzabteilung. Der Altersabteilung gehören 17 Mitglieder an. Alle Angehörigen der Feuerwehr Wiesmoor leisteten in 2012 neben Übungsdiensten und Einsätzen auch wieder viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit bei verschiedenen Veranstaltungen und weiteren Aktionen. Dazu zählen u.a. jedes Jahr die fünf Blutspendetermine, der Hackselball und natürlich das Blütenfest. Der Ortsbrandmeister bedankte sich bei allen für das große Engagement und lobte zudem die hohe Ausbildungsbereitschaft „seiner“ Mannschaft.

Stadtbrandmeister Uwe Behrends blickte aus Sicht der Stadtfeuerwehr auf das vergangene Jahr zurück. Er ging vor allem auf die getätigten Beschaffungen ein. Die Wichtigkeit der ehrenamtlichen Arbeit der Feuerwehr erfährt in Wiesmoor stets eine angemessene Würdigung durch Rat und Verwaltung, hob Behrends hervor. Dieser Umstand spiegelt sich vor allem in der Tatsache wider, dass die Mittel für notwendige Neu- und Ersatzbeschaffungen von der Stadt Wiesmoor meist unkompliziert und schnellstmöglich bereitgestellt werden. So konnte das alte Atemschutzprüfgerät nach seinem Ausfall innerhalb weniger Tage durch ein neues, modernes Gerät ersetzt werden. Weitere Ausrüstungsgegenstände, wie z.B. ein Gasspür- und Messgerät, Funkgeräte inklusive der dafür benötigten Hörsprechgarnituren für Atemschutzgeräteträger und diverse Materialen zur Komplettierung der vorhandenen Gefahrgutausrüstung wurden ebenfalls angeschafft. Des Weiteren wurden auch Geldmittel für bauliche Maßnahmen am Feuerwehrgerätehaus bereitgestellt. Hier musste allen voran das Dach teilweise saniert werden. Einen der größten Brocken im Haushalt stellt jedoch die Ersatzbeschaffung für das in die Jahre gekommene Tanklöschfahrzeug dar. Aber auch die von der Landesregierung verordnete Umstellung auf die digitale Alarmierung und die damit verbundene Einführung des Digitalfunks schlagen mit großen Summen zu Buche. Ab Mitte des Jahres soll in diesem Zusammenhang die regionale Leitstelle Ostfriesland mit Sitz in Wittmund ihren Betrieb aufnehmen.

Einen kurzen Jahresrückblick über die Arbeit der gut aufgestellten Jugendfeuerwehr trug Stadtjugendfeuerwehrwart Lars Mohrhusen vor. Der Jugendabteilung gehörten zum Stichtag am 01.01. 2013 insgesamt 31 Mitglieder an. Dazu gehören auch vier Mädchen und ein Jugendlicher aus Marcardsmoor.
Auch die Jugendfeuerwehrleute waren bei vielen Veranstaltungen aktiv. Dazu gehörten z.B. die jährliche Weihnachtsbaumaktion, Kleider-und Kinderspielzeugbörsen, Müllsammelaktion, das Blütenfest, ein 24Stunden-Dienst  und vieles mehr. Außerdem wurden im Sommer Kontakte zur benachbarten Jugendfeuerwehr Marx geknüpft und eine gemeinsame Einsatzübung durchgeführt. Dieser Kontakt soll im neuen Jahr weiter ausgebaut werden. Für einige Nachwuchsbrandschützer gab es im zurückliegenden Jahr einen besonderen Grund zur Freude. Sie konnten ebenfalls im Sommer die Prüfung zur Jugendflamme Stufe I erfolgreich ablegen und sich über eine kleine Auszeichnung freuen.

Aus dem Bereich Brandschutzerziehung gab es ebenfalls etwas zu Berichten. Kamerad Eike van Raden teilte der Versammlung mit, dass im Vorjahr an drei Terminen insgesamt 78 Kinder aus vier Kindergärten an der Brandschutzerziehung teilgenommen haben. Brandschutzerzieher van Raden hob noch einmal die Wichtigkeit des Themas hervor, da es heutzutage immer noch zu Brandstiftungen durch Kinderhand kommt. Somit leiste die Feuerwehr mit der Brandschutzerziehung einen wertvollen Betrag, um Derartiges zu verhindern.

Zum Ende der Versammlung überbrachten die verschiedenen Gäste aus Politik, Gesellschaft und Kreisfeuerwehrführung die besten Grüße und lobten die geleistete Arbeit der Feuerwehr. Auch Bürgermeister Alfred Meyer zeigte sich in seiner Rede beeindruckt von der Leistungsfähigkeit der Feuerwehr. Meyer lobte das harmonische Miteinander von Feuerwehrführung und Stadtverwaltung und freute auf eine weitere gute Zusammenarbeit auf allen Ebenen.
Im Laufe der Jahreshauptversammlung standen auch einige Beförderungen, Übernahmen in die Einsatzabteilung und Ehrungen auf der Tagesordnung.

Personalien

Neuaufnahmen:
Laut Kommandobeschluss wurden Mika Heeren, Patrick Mandel und Sven Janssen in die Einsatzabteilung der Feuerwehr Wiesmoor aufgenommen. Während die neuen Kameraden Heeren und Mandel als Quereinsteiger den Weg zur Feuerwehr fanden, wechselte Kamerad Janssen wegen eines Umzugs von Aurich nach Wiesmoor.

Beförderungen:

Tim Helmerichs
befördert zum
Oberfeuerwehrmann
Katja Helmerichs
befördert zur
Oberfeuerwehrfrau
Sven Tapken
befördert zum
Oberfeuerwehrmann
Henning Lange
befördert zum
Oberfeuerwehrmann
Frank Renken
befördert zum
Oberfeuerwehrmann






Lars Mohrhusen
befördert zum
Hauptfeuerwehrmann
Gerrit Thiemann
befördert zum
Hauptfeuerwehrmann



Holger Eyhusen
befördert zum
Hauptlöschmeister



Gerd Buß
befördert zum
Brandmeister


Ehrungen:

Schließlich rundeten auch Ehrungen für die langjährige Mitgliedschaft verdienter Kameraden die Tagesordnung an diesem Abend ab.

Henry Herten
Ehrung für
25jährige Mitgliedschaft im Feuerlöschwesen



Andreas Röhrig
Ehrung für
40jährige Mitgliedschaft im Feuerlöschwesen



Günther Meier
Ehrung für
50jährige Mitgliedschaft im Feuerlöschwesen






Auf dem Bild zu sehen v.l.n.r.:
(oben:) Frank Renken, Tim Helmerichs, Katja Helmerichs, Sven Tapken und Gerrit Thiemann
(unten:) Ortsbrandmeister Karlheinz Bienhoff, Ortsbrandmeister FF Marcardsmoor Hans Möller, Bürgermeister Alfred Meyer, Patrick Mandel, Andreas Röhrig, Mika Heeren, Günther Meier, Henry Herten, Henning Lange, Holger Eyhusen, Gerd Buß, Lars Mohrhusen, Abschnittsleiter Enno Mensen und Stadtbrandmeister Uwe Behrends, es fehlt Sven Janssen



Weihnachtsbaumaktion der Jugendfeuerwehr Wiesmoor


Vergangenen Samstag trafen sich die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Wiesmoor und zahlreiche Helfer aus der aktiven Wehr zur alljährlichen Weihnachtsbaumaktion. Um 09:00 Uhr morgens begann der Tag wie immer mit einem gemeinsamen Frühstück im Feuerwehrhaus. Nachdem die Jugendlichen und Helfer in mehrere Gruppen aufgeteilt wurden, startete die Sammelaktion. Insgesamt schwärmten an diesem Tag elf Kolonnen ins gesamte Stadtgebiet aus, um die ausgedienten Weihnachtsbäume einzusammeln. Im Gegensatz zum Vorjahr spielte am Samstag auch das Wetter mit. Statt Regen gab’s dieses Mal reichlich Sonnenschein bei relativ angenehmen Temperaturen. Zur Halbzeit des arbeitsreichen Tages bereiteten die Kameraden der Altersabteilung im Feuerwehrhaus ein schmackhaftes Mittagessen zu. Nach der Stärkung machten sich die Nachwuchsbrandschützer wieder sofort ans Werk, um die restlichen Straßen abzufahren und die dort bereitliegenden Bäume einzusammeln. Bis zum späten Nachmittag kamen so mehrere hundert ausrangierte Christbäume zusammen. Die Feuerwehrleute brachten sie u.a. mit Lkws, Pkw-Anhängern und Traktorgespannen zu einer Freifläche zwischen Ottermeer und Campingplatz. Dort werden die Bäume im kommenden Frühjahr für ein großes Osterfeuer verwendet, das die Betreiber des Campingplatzes veranstalten.


Zum Abschluss der Weihnachtsbaumaktion wurden noch die Fahrzeuge und Anhänger gewaschen, bevor am frühen Abend dann der wohlverdiente Feierabend auf alle Mitwirkenden wartete. Insgesamt waren an der diesjährigen Aktion 29 Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehr, sowie 32 weitere Helfer beteiligt.


Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr möchten sich auf diesem Wege bei allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern aus Wiesmoor bedanken, die mit einer kleinen Spende für das Abholen des alten Weihnachtsbaumes die Jugendarbeit in der Feuerwehr Wiesmoor unterstützen. Die Nachwuchsarbeit ist nach wie vor ein sehr wichtiger Bestandteil für das Fortbestehen einer gut funktionierenden und schlagkräftigen Feuerwehr.



Ein besonderer Dank geht an die Wiesmoorer Firmen und Unternehmer, welche die beiden Mahlzeiten sponserten (Bäckerei Vehnekamp, Heye Schmitt, Kaufhaus Behrends) und natürlich auch an die Firmen, die freundlicherweise Fahrzeuge für die Sammelaktion zur Verfügung gestellt haben (Bohlen & Doyen, Fa. Jürgen Heykes, Schmidt Mietwagen, Fahrzeugbau Schoon).

Sonntag, 13. Januar 2013

Neujahrsempfang Hinrichsfehn

Am 13.01.2012 veranstaltete die Kirchengemeinde Hinrichsfehn / Mullberg einen Neujahrsempfang.

Kirchenchor am 13.01.2012
Nach dem Vortrag des Kirchenchors und dem abschließenden Segen durch Pastor Rainer Münch versammelte sich die Gemeinde im Gemeindesaal.
Pastor Rainer Münch grüßte die Besucher des Neujahrsempfangs mit einem Schluck Sekt - oder Orangensaft, für die, die lieber ohne Alkohol feiern wollten. Er berichtete über das vergangene Jahr in Bezug zur Kirchengemeinde und über das herausragende Ereignis, der sich alle sechs Jahre wiederholenden Wahl zum Kirchenvorstand.

Erinnert wurde an den oldenburger Künstler Max Hermann, der seinerzeit die Kirchenfenster der neugebauten Versöhnungskirche entworfen und umgesetzt hat. Ihm war im vergangenen Jahr in Berlin eine Ausstellung mit  Werken aus seiner  Schaffensperiode gewidmet worden.

Außerdem zeigte Pastor Münch noch Fotos aus der Gründerzeit Hinrichsfehns, u.a. das Gelände als Wiese, auf dem später das Kirchengebäude errichtet wurde. Die Vorbereitungen für das Jahr 20015 seien inzwischen angelaufen. SV Hinrichsfehn wird dann 60 Jahre alt werden, das  50. Kirchweijubiläum würde anstehen und die Dorfgemeinschaft würde ihr 40-järhriges Bestehen feiern können.
Des weiteren sprach Ewald Hennek, Mitglied des Kirchenvorstandes über  die vom neuen Vorstand initiierte Weiterentwicklung des Kirchenbriefs "Versöhnungsbote". Dem Vorstand war wichtig, dass  im Heft keine Werbung enthalten sein, die Herstellungskosten für die Gemeinde aber überschaubar bleiben sollte. Man kam auf die Idee, Paten zu suchen, die sich an den Kosten beteiligen. Dioeses Konzept ging auf und aus einem kleinen Überschuss konnte noch die Jugendarbeit unterstützt werden mit der  Anschaffung eines internetfähigen Computers. Die Erstellung einer eigenen Homepage soll dadurch ermöglicht werden.
Anschließend berichtete Bürgermeister Alfred Meyer, der als Mullberger ebenfalls Mitglied dieser Kirchengemeinde ist, über die Stadtentwicklung im vergangenen Jahr und deutete auf die zukünftigen Belastungen der städtischen Entwicklung durch die sich verändernde Bevölkerungsentwicklung hin. Gemessen an anderen ostfriesischen Kommunen sei Wiesmoor aber noch immer  eine Stadt, die sich in dieser Hinsicht keine allzugroße Sorgen machen müsse. Des weiteren führte Alfred Meyer die Tatsachen an, die er auch schon beim Empfang der Stadt im Forum der KGS erläutert hatte.
Die Grüße der Mullberger Klootschießer und Boßler überbrachte Vorsitzende Angelika Tietz. Sie trug ihren schwungvollen Bericht in Platt vor und erwähnte besonders den Einsatz der Vereinsmitglieder anlässlich der Mullberger Neunzig-Jahr-Feier im vergangenen Jahr und dass auch dort ein Überschuss erwirtschaftet wurde. Für diese Summe wurde für den Mullberger Friedhof Gartengeräte und Aufbewahrungsmöglichkeiten angeschafft.  
Die Situation der Landwirte beschrieb Hartwig Frühling. Die Milchpreise seien stabil geblieben und die Ernte des vergangenen Jahres zufrieden stellend. Schweinehalter sähen Probleme auf sich zukommen, weil Tierschutzgesetze zu Umbaumaßnahmen an den Ställen führe, die sich kleine Betriebe nicht mehr leisten kölnnten Viele kleine Betriebe würden planen aufzuhören. Durch die große Dürre in den USA und der verheerenden Brändes im Norden Queenslands in Australien sei mit einer  gewissen Verknappung der Lebensmittel zu rechnen, die durch europäische Landwirte gemildert werden könne und müsse.
Franz Holtsteger überbrachte die Grüße der katholischen Kirchengemeinde, deren Vertreter leider verhindert waren.
Hasso Ulrich meldete sich zu Wort und regte eine bessere Beleuchtungssituation für den Bereich des Rad- und Fußweges nahe des Blauen Fasans an.

Die Stadt hatte inzwischen aber zwei Straßenlampen, die beim Umbau der Blumenhalle überzählig waren, für Hinrichsfehn zur Verfügung gestellt, die Kirchengemeinde würde für die laufend en Energiekosten aufkommne.

Im Anschluss an den Empfang wurde zu einem gemeinsamen Mittagsmahl aufgetragen.

Mittwoch, 9. Januar 2013

Selbsthilfegruppe Aufgehende Sonne

Jahresprogramm der SHG Aufgehende Sonne Wiesmoor
Selbsthilfegruppe für Menschen in seelischer Not in Wiesmoor
Wiesmoor – ar / Die Termine der Selbsthilfegruppe für Menschen in seelischer Not Wiesmoor wurden jetzt bekannt gegeben. Zunächst bleibt es bei den regelmäßigen Treffen an jeden zweiten Montag im Monat. Unter dem Symbol der aufgehenden Sonne ist der nächste Termin am Montag, den 14. Januar 2013, von 18 bis 19.30 Uhr, im Gemeinhaus der Friedenskirche Wiesmoor. Das Thema lautet: Wir machen gemeinsam ein Jahresprogramm. „Wir beabsichtigten mit den Teilnehmern zusammen einen Teil der Freizeit zu verbringen, z. B. durch Wanderungen, Kino- oder Theaterbesuche. Dadurch versuchen wir, betroffenen Menschen den Weg aus der Isolation, aus Gram und Selbstverachtung zu zeigen und somit eine gute "Stütze" zu sein“, so der Gruppengründer, Pastor i.R. Armin Reitz. Jeder ist herzlich eingeladen. Die nächsten Termine: 11. Februar, 18.00 bis 19.30 Uhr,11. März, 18.00 bis 19.30 Uhr, 08. April, 18.00 bis 19.30 Uhr, 13. Mai, 18.00 bis 19.30 Uhr, 10. Juni, 18.00 bis 19.30 Uhr, 08. Juli, 18.00 bis 19.30 Uhr, 12. August, 18.00 bis 19.30 Uhr, 09. September, 18.00 bis 19.30 Uhr, 14.Oktober, 18.00 bis 19.30 Uhr, 11. November, 18.00 bis 19.30 Uhr, 09. Dezember, 17.00 bis 19.30 Uhr (speziell auch mit Angehörigen und Betroffenen von Psyschisch Behinderten): kleine Weihnachtsfeier. Interessierte können auch telefonisch mit der Selbsthilfegruppe Kontakt aufnehmen: Armin Reitz, Pastor i.R. Tel.: 04944 – 20 38. Auch ein Flyer mit den Terminen und der Zielrichtung der Gruppe gibt es dort

Dienstag, 8. Januar 2013

Stress für die Feuerwehr

Arbeitsreiches Wochenende für die Feuerwehr

Gleich vier Einsätze hielten die Feuerwehr Wiesmoor am ersten Wochenende des neuen Jahres in Atem.


Foto: Feuerwehr
In der Nacht von Freitag auf Samstag brach auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Großefehner Ortsteil Moorlage ein Feuer aus. Betroffen war die Scheune eines Bauernhofes an der Oldendorfer Straße. In dieser Scheune befand sich eine große Anzahl von Heurundballen, die den Flammen reichlich Nahrung boten. Dadurch breitete sich das Feuer rasend schnell im gesamten Gebäudekomplex aus. Als die ersten Feuerwehrkräfte aus Großefehn die Einsatzstelle erreicht hatten, brannte die Scheune nahezu in voller Ausdehnung. Gegen kurz vor 03:00 Uhr erfolgte die Alarmierung der Feuerwehr Wiesmoor zur Unterstützung der Großefehner Kameraden. Mit Drehleiter, Hilfeleistungslöschfahrzeug und Einsatzleitwagen rückten wenige Minuten später 18 Einsatzkräfte in den Nachbarort aus. Über die Drehleiter wurde der Großbrand mit dem Wenderohr von oben bekämpft. Die Besatzung des Hilfeleistungslöschfahrzeuges unterstützte bei der Ausleuchtung der Einsatzstelle und stellte Atemschutzgeräteträger als Reserve. Für die meisten Kameraden aus Wiesmoor war der Einsatz in Moorlage schließlich gegen 04:30 Uhr beendet. Nur die Drehleiter unterstütze die Kameraden aus Großefehn weiterhin bei den Nachlöscharbeiten. Durch die hohe Brandlast im Inneren des Gebäudes wurde die gesamte Scheune trotz des vorgetragenen, massiven Löschangriffes vollständig zerstört. Um 07:20 Uhr kehrten die Einsatzkräfte aus Wiesmoor schließlich zum Standort zurück.
Insgesamt waren hier fünf Ortsfeuerwehren der Gemeinde Großefehn mit mehreren Fahrzeugen und Einsatzkräften im Einsatz. Der in Middels stationierte Einsatzleitwagen des Landkreises Aurich war ebenfalls vor Ort.

Noch während sich einige Einsatzkräfte auf der Rückfahrt vom Großbrand in Moorlage befanden, alarmierte die Leitstelle in Aurich die Feuerwehr Wiesmoor ein weiteres Mal. In einem Seniorenwohnheim an der Kastanienstraße hatte die automatische Brandmeldeanlage Alarm geschlagen. Mit insgesamt vier Fahrzeugen fuhren die Feuerwehrleute die Einsatzstelle an. Vor Ort wurde nach Erkundung der Einsatzstelle im Obergeschoss eine leichte Rauchentwicklung festgestellt. Grund dafür war ein Küchengerät, das auf einer eingeschalteten Herdplatte stand. Das überwiegend aus Kunststoff bestehende Gerät schmolz auf der heißen Herdplatte und verursachte so die leichte Rauchentwicklung. Die Gefahrenquelle wurde beseitigt und im Anschluss belüfteten die Einsatzkräfte die Räumlichkeiten.

Am Sonntagmorgen beendete erneut das Alarmsignal der Meldeempfänger vorzeitig, gegen kurz vor 05:00 Uhr, die Nachtruhe der Wiesmoorer Feuerwehrleute. Den Rettungskräften wurde eine vermisste Person im Nordgeorgsfehnkanal gemeldet. Daraufhin alarmierte die Leitstelle neben Feuerwehr und Polizei auch die DLRG Ortsgruppen Wiesmoor und Aurich, sowie einen Rettungswagen. Allerdings kam von der Polizei schon bald die Meldung, dass die Person wohlbehalten zu Hause aufgefunden wurde. Somit konnten alle alarmierten Einheiten den Einsatz abbrechen. Die Feuerwehr Wiesmoor war hier mit fünf Fahrzeugen und 30 Kameraden zur vermeintlichen Unglücksstelle an der Schulstraße ausgerückt.



Hobbykünstler

Hobbykünstler haben sich mangels Leinwand auf Wahlplakaten im Ort versucht.


In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden von bislang unbekannten Personen diverse Wahlplakate von der SPD und der CDU verunstaltet und mit Parolen diffamiert. Dieses war keine spontane Tat, sondern geplant. Bei den Schmierereien wurde von den Tätern schwarze Acrylfarbe mittels eines Pinsels aufgetragen. Die SPD hat, in Absprache mit dem Ortsverbandsvorsitzenden der CDU, Klaus-Dieter Reder, Anzeige wegen Sachbeschädigung und Beleidigung bei der Polizei Wiesmoor gestellt. Die Plakate sind ersetzt worden. Für Hinweise auf den oder die Täter ist eine Belohnung in Aussicht gestellt.