Samstag, 13. August 2016

Wahlkampf - Wiesmoorer Bündnis

Nach den beiden "großen" Parteien, SPD und CDU, hat nun auch das Wiesmoorer Bündnis eine Presseerklärung an Wiesmoor-info gesandt, die aus Gründen der Fairness und Neutralität gerne veröffentlicht wird:


Kandidaten: V. l.: Edgar Weiß, Frieda Dirks, Heidi Henken, Manfred Güldenhöven, Andreas Hölmer
Foto: Wiesmoorer Bündnis

Die Stadtratsgruppe "Wiesmoorer Bündnis" tritt mit fünf Kandidaten zur Stadtratswahl im September an.
Alle fünf gehören keiner Partei an und wollen die Belange der
Wiesmoorer Bürgerinnen und Bürger frei im Rat vertreten.
So können sie schnell auf aktuelle Themen im Interesse ihrer Wähler reagieren, ohne durch parteipolitische Vorgaben oder Zustimmungen gebunden zu sein.
Die Problematik um industriellen Torfabbau, Hochspannungsleitungen und Windkraft, um nur einige zu nennen, zeigt, wie wichtig unabhängige Entscheidungsmöglichkeiten sind.
Keinesfalls dürfen mögliche persönliche Vorteile  ausschlaggebend sein.

Das "Wiesmoorer Bündnis" versteht sich als parteiunabhängige Vertretung der Bürgerinnen und Bürger im Wiesmoorer Rat, wenn diese von den grossen Fraktionen im Stich gelassen werden.
Ausgewogenheit bei sozialen und kulturellen Fragen, Stärkung des Wirtschaftsstandortes Wiesmoor, Fürsorge für die Pflanzen- und Tierwelt und der breitgefächerte Ausbau des Tourismus betrachtet die Ratsgruppe als selbstverständlich.

Die Stärkung der Ortsteile in allen gesellschaftlichen und
wirtschaftlichen Belangen gehören zu ihren vorrangigen Zielen.
Unser Bestreben bei der Stadratswahl ist es, die über Jahrzehnte bestehenden Mehrheitverhältnisse aufzubrechen. Ein Aufleben der Diskussionskultur mit wechselden Mehrheiten bei Beschlüssen bietet die Chance, mehr Demokratie zu etablieren.
Das von den grossen Fraktionen über lange Zeit praktizierte politische Einerlei ohne erkennbare eigene Positionen ist sicherlich auch ein Grund für die verbreitete Politikverdrossenheit.
"Wat sallt, de moken doch wat se willt",diese häufig gehörte Bemerkung soll der Vergangenheit angehören.
Wichtig hierfür ist auch die Demokratisierung der Ratsordnung. Die praktizierte "Maulkorbverordnung", thematisiert von der Verwaltung und von den grossen Fraktionen bestätigt, besagt zur Zeit: Ratsmitglieder dürfen in Sitzungen keine mündlichen Anfragen stellen. Wie gross muss die Sorge der Etablierten vor eventuell unbequemen Fragen sein? Die Rechte der Ratsmitglieder müssen mit denen der Bürgerinnen und Bürger,  die ja in den Einwohnerfragestunden ihre Fragen stellen dürfen, wieder gleichgestellt werden.
Die Liberalisierung der Redeordnung, die öffentliche
Entscheidungsfindung , nicht im "stillen Kämmerchen", sind wesentliche Ziele des "Wiesmoorer Bündnis" zur Förderung der Transparenz.
Die zuvor genannten Absichten, eine auf dem Bürgerwillen basierende Ratspolitik mit nachvollziehbarer Entscheidungsfindung und zukunftsorientierter Ratspolitik in kritischer und konstruktiver Zusammenarbeit mit den anderen Ratsmitgliedern sind grundsätzliche Bestrebungen der Ratsgruppe. Mit den so gesetzten Zielen behält das "Wiesmoorer Bündnis" den in der Ratsarbeit eingeschlagenen Kurs bei.