Sonntag, 30. Oktober 2016

Schauspieler wundern sich: „Na sowat“

Niederdeutsche Bühne Wiesmoor bringt am 12. November neues Stück auf die KGS-Bühne

Schlüpfriger Dreiakter heißt „Na sowat“. Karten sind bei der Touristik GmbH im Vorverkauf erhältlich.

Wiesmoor - Das Theaterstück war Anfang der 1990er Jahre ein Gassenhauer und soll im November und Dezember an 13 Abenden und einem Nachmittag erneut für unbeschwerte Stunden sorgen: Die neueste Inszenierung der Niederdeutschen Bühne Wiesmoor heißt „Na sowat“.

Der Titel sei Programm, denn im Laufe des Dreiakters würden viele unerwartete Dinge passieren, so Regisseur Johann Wienbeuker. Er studiert die Farce von Derek Benfied ein, die von Wolfgang Spier ins Hochdeutsche und Manfred Hinrichs ins Plattdeutsch übersetzt wurde.

Spielen „leichte Damen“ (v. l.): Frauke Unruh,
Alina Meyer, Waltraud Meyer und Antje Janssen.
Foto: Behrends
In dem turbulenten Bühnenspiel wird es schlüpfrig zugehen – und das, obwohl die Ausgangssituation der Handlung eine ganz andere ist. Polizeipräsident Heinrich Petersen (Ludwig Büsing) und seine Schwester Selma (Anja Müller) wollen auf dem Bauernhof ihres verstorbenen Bruders erholsame Tage verbringen. Schnell wird klar, dass der idyllische Ort ein anrüchiges Etablissement ist, in dem die „leichten Damen“ Gaby (Antja Janßen), Steffie (Waltraud Meyer), Henni (Frauke Unruh) und Lilli (Alina Meyer) dem „ältestesten Gewerbe der Welt“ nachgehen. Die Chefin des Hauses, Dora Förster (Margarete Schoon), versucht jedoch, dieses Geheimnis vor den Gästen zu verbergen.

Verkleidete Kunden, ein Anwalt (Wilke Bohmfalk), ein Pastor (Thade Grüßing) und ein plötzlich auftauchender Zwillingsbruder sorgen für Verwechslungen und urkomische Situationen, bei dem die Akteure auf der Bühne und das Publikum sicherlich so manches Mal laut denken: „Na sowat“.

Die Premiere findet am Sonnabend, 12. November, um 20 Uhr im Forum der KGS in der Schulstraße statt. Weitere Spieltermine jeweils um 20 Uhr: 16., 18., 19., 23., 24., 25., 26. und 30. November sowie 1., 2. und 3. Dezember. Am Sonntag, 4. Dezember, öffnet sich der Theatervorhang gleich zwei Mal, und zwar um 15 und 20 Uhr.

Nummerierte Sitzplatzkarten können bei der Touristik GmbH in der Blumenhalle (Dahlienstraße), Telefon 04944 / 91980, vorbestellt werden und liegen an der Abendkasse zur Abholung bereit. Und auch Kurzentschlossene werden stets einen Platz finden, versichert die Bühne.