Donnerstag, 31. März 2016

Polizeipräsenz in Wiesmoor

Gegenwärtig liest man in der lokalen Presse vermehrt über Einbruchdiebstäle in Wiesmoor und umzu. Die Wiesmoorer CDU erhebt deshalb folgende Forderungen:

P R E S S E M I T T E I L U N G
Wiesmoor, den 31.03.2016

Wiesmoors zukünftige Ausrichtung muss stimmen
CDU Wiesmoor richtet den Focus auf mehr Präsenz der Polizei in der Stadt

Klaus-Dieter Reder
Die CDU Wiesmoor sieht diesen Punkt als wesentlichen Bestandteil für die
zukünftige Ausrichtung der CDU Politik in der Stadt. Diesem Themenfeld wird
sich der Stadtverband vermehrt annehmen und versuchen hier deutliche
Verbesserungen zu erzielen. Innere Sicherheit ist immer ein Kernthema der
CDU gewesen und das bleibt sie auch.
Derzeit zeigt sich eine vermehrte Unsicherheit bei den Bürgern, dies vor dem
Hintergrund der gefühlten Sicherheitslage in der Stadt. Subjektiv besteht
besonders in diesem Jahr der Eindruck, dass die Einbrüche und Diebstähle im
Stadtgebiet ein Level erreicht haben, dass zu einer großen Verunsicherung
geführt hat.
Aus Sicht der Wiesmoorer CDU ist die Polizeipräsenz in Wiesmoor zu gering.
Diese trägt dem Bedarf im südlichen Landkreis keinesfalls Rechnung. Die
Polizeistation muss durchgehend geöffnet sein und die Präsenz der Beamten
vor Ort muss den neuen/aktuellen Rahmenbedingungen Rechnung tragen.
Dies darf jedoch keinesfalls zu Lasten des vorhandenen Personals gehen, dass
vor Ort sehr gute Arbeit leistet. Die CDU Wiesmoor sieht es daher als ihre
Aufgabe an, verstärkt politischen Druck auf die Verantwortlichen/das Land
Niedersachsen auszuüben. Der Druck muss von unten aufgebaut werden, so
Reder. Auffällig ist hierbei, dass diese Problematik in immer mehr Kommunen
gesehen wird, die ebenfalls eine verstärkte Polizeipräsenz fordern. Argumente
seitens der Verantwortlichen, dass die Abdeckung durch Streifen im
Kreisgebiet dem berechneten Schlüssel entspreche und auch immer zwei
Streifen im Einsatzraum verfügbar seien, verkennen aus Sicht der Wiesmoorer
CDU die neuen Realitäten. Es stellt sich die Frage ob der Einsatzraum nicht
bereits überdehnt ist.
Das Verstecken hinter Statistiken muss ein Ende haben, diese sind vielfältig
interpretierbar, so Reder. Es muss die Frage gestellt werden, ob die
angewandten Regularien nicht dringend überarbeitet werden müssen. Die
Ansprechbarkeit und Verfügbarkeit muss vor Ort wieder erhöht werden. Die
Polizei vor Ort muss stärker sichtbar und ansprechbar werden. Wohlgemerkt mit
einer Aufstockung des Personals, nicht auf Kosten des vorhandenen
Personalkörpers. Das Kaputtsparen und Optimieren auf Kosten der Beamten
und der Sicherheit der Bevölkerung muss dringend neu nivelliert werden. Dies
ist ein Prozess der Zeit braucht und auch ein Umdenken auf anderen Ebenen
erfordert. Auch den Nachbarkommunen dürfte eine verstärkte Präsenz
zugutekommen, so könnte auch Friedeburg hiervon deutlich profitieren.