Mittwoch, 30. September 2015

Torf- und Siedlungsmuseum

Das Ende der diesjährigen Saison nähert sich. Am 18. Oktober schließt das Museum seine Pforten.

Am 3. und 4. Advent jedoch findet auch in diesem Jahr wieder der Weihnachtsmarkt in Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein Wiesmoor statt.

Im Torf- und Siedlungsmuseum Wiesmoor findet am 03. Oktober 2015 der letzte Backtag dieser Saison statt. Bäckermeister Rindert Fleßner wird wieder rechtzeitig seinen Ofen mit Torf befeuern, um den Besuchern pünklich ab 10.00 Uhr Rosinenbrot (Krintstuut), Graubrot, Kürbisbrot und verschiedene leckere Kuchenvariationen anbieten zu können. Der Verkauf gilt nur, solange der Vorrat reicht.

Am 10. Oktober findet in Zusammenarbeit mit dem Verein Wiesmoorer Generationen der
1. Ostfrieslandtag statt.

Lust auf Leckeres

Bald ist es so weit - die erste Wiesmoorer Biernacht findet am 2. Oktober 2015 statt!!!

Im Blumenhallencafé fand eine durch Dirk Gerlach, den Geschäftsführer der Touristik GmbH, einberufene Pressekonferenz statt. Teilnehmer waren Beate Kuhlmann vom Stammpersonal des Cafés, Bernhard Fleßner vom Catering Service, der bei der Veranstaltung für die festen Kalorien Sorge tragen wird, Markus Ouart von der Radeberger Gruppe, verantwortlich für die flüssigen Kalorien auf Hopfenbasis - deswegen ja die "Biernacht"!
Von der Touristik-GmbH waren Leiter Dirk Gerlach und Mitarbeiter Uwe Reiners dabei.
Blütenkönigin Viola II.und ihre Prinzessinnen Jessica Amelsberg und Sarah Schoon durften natürlich nicht fehlen, sie setzten dem Ganzen wortwörtlich die Krone auf.


Die gesamte Gesellschaft zeigte Flagge, bzw. Banner, für das Festereignis (v. l.):
Markus Ouart, Sarah Schoon, Uwe Reiners, Beate Kuhlmann, Bernhard Fleßner, Dirk Gerlach, Viola II (Carmen Schön) und Jessica Amelsberg.


Die Touristik GmbH wollte zum Ende der Blumenhallensaison noch einmal ein großes Fest, ähnlich dem so erfolgreich verlaufenen Weinfest, veranstalten. Und weil beim Weinfest gelegentlich auch nach Bier gefragt wurde, solle es diesmal eine Biernacht geben mit zum Bier passenden Speisen - unter anderen ein Angebot von Currywürsten in verschieden scharfen Soßen. Diese wurden vor Ort abgeschmeckt und es wird sicherlich für jeden Geschmack die richtige Soße geben.


Jessica Amelsberg testete die Schärfe WIesmoor - gut so!

Drei Bereiche sorgen für reichlich Platz für die feiernden Gäste. Im Eingangsbereich DJ-Musik, Im Festbereich Live Musik und im Außenbereich Bierstände.


Das Wiesmoorer Königshaus hat sich vorgenommen, die 1. Biernacht zu einer ganz speziellen Biernacht zu gestalten und hält, sozusagen als Gegengewicht, einen Weinstand vor, an welchem der Königinnenwein - ein grauer Burgunder vom Kaiserstuhl (!) - kredenzt wird. 


Sarah Schoon, Carmen Schön und Jessica Amelsberg mit dem guten Tropfen.








Montag, 28. September 2015

Neue Rektorin an der Grundschule am Ottermeer

Nachdem Manuela Stadtlander-Lüschen am 18. Juli 2015 als Schulleiterin der Grundschule am Ottermeer in den Ruhestand verabschiedet wurde (siehe http://wiesmoor-info.blogspot.de/2015/07/manuela-alles-hat-seine-zeit.html), übernahm Andrea Harms dieses Amt.

Für Montag, den 28. September 2015, hatte Frau Harms zu einer Feierstunde um 15 Uhr in die Schule am Ottermeer eingeladen. Dabei übernahmen Kollegin Sonja Huil und Mariama Gibba, Tochter der neuen Rektorin, die Moderation.


Frau Huil begrüßte den Schuldezernenten Matthias Krömer, die Bürgermeister von Wiesmoor und Großefehn, Friedrich Völler und Olaf Meinen, Pastorin Anne Ulferts-Tatjes von der Kirchengemeinde Ostgroßefehn und Pastor Hermann Reimer von der Kirchengemeinde Spetzerfehn.
Auch die Schulleiter der umliegenden Schulen waren gekommen und Frau Huil konnte Frau Bauer, GS Mitte; Frau Eyhusen, GS am Fehnkanal; Herrn Saathoff, KGS und aus der Nachbargemeinde Frau Ahrends, GS Spetzerfehn und Herrn Moritz, GS Strackholt begrüßen, ebenso Frau Anja Doyen vom Förderkreis und viele Elternvertreter.
Begrüßt wurde auch Frau Grit Mühring von der Ostfriesen Zeitung und Jürgen Adams als Stadtchronist mit Ehefrau Thea. Diese hätten eine besondere Bindung an die Schule, denn die Kinder des Paares seien hier zur Schule gegangen, Thea Adams (Becker) sei hier zur Schule gegangen und ebenso ihr Vater Hermann Becker.


Die Kinder der Klase 4a waren gemeinsam unterwegs und sangen das auch laut heraus!


Schuldezernent Matthias Krömer erwähnte, dass die Schule dank der Arbeit und des Engagements durch Vorgängerin Manuela Stadtlander-Lüschen sehr gut aufgestellt sei. Er sei sich aber sicher, dass Frau Harms, die er ebenfalls als hervorragnde Pädagogin kennengelernt habe, die die auf sie zukommenden Aufgaben in einer sich wandelnden Schulumgebung ebenso umsichtig und erfolgreich meistern würde.


Bürgermeister Friedrich Völler überbrachte mit seinen Mitarbeitern Horst-Dieter Schoon und Heiner Schoon die Grüße der Stadt Wiesmoor und versprach, die Schule auch weiterhin nach Kräften zu unterstützen - auch wenn das bei den gegenwärtig klammen Kassen nicht so leicht sei.


Pastor Hermann Reimer von der Kirchengemeinde erinnerte sich in seiner Ansprache an den Tag seiner Ordination vor 26 Jahren und wurde dabei auf die großen Fußspuren hingewiesen, die sein Vorgänger hinterlassen habe. Erst als er gelernt habe, es sei nicht wichtig, in die großen Fußstapfen des Vorgängers zu treten, sondern selber Fußspuren zu setzen, habe er unbeschwerter arbeiten können. Er machte der neuen Schulrektorin Mut und überreichte ihr einen passenden Schuh, um selber ihre Abdrücke setzen zu können.


Dies wurde von den Gästen mit Gelächter und herzlichem Applaus aufgenommen!


Manuela Stadtlander-Lüschen hatte ihrer Nachfolgerin ein Märchen mit auf den Weg gegeben. Es handelte sich um einen des Amtes müden König, der einem seiner beiden Söhne seine Königswürde übergeben wollte. Er wollte aber nicht seinem ältesten Sohn das Königreich vererben, sondern der Sohn mit der größten Weisheit soll König werden. Er gab jedem Sohn ein Silberstück und schickte sie ihres Weges. Derjenige, der die Halle des Königsschlosses komplett füllen würde, solle Kölnig sein.

Der älteste Sohn fand Bauern, die gerade das Getreide droschen. Er bot ihnen das Silber an und trug ihnen auf, den Saal des Schlosses mit dem Stroh zu füllen - was auch geschah.

Er forderte den Vater auf, ihm jetzt die Königswürde zu übertragen.
Der aber wollte erst den jüngeren Sohn und dessen Teil abwarten.

Der jüngere Sohn haderte mit sich, hatte er doch keine Idee, wie er die Halle füllen solle. Da traf er einen Bettler und reichte ihm das Silberstück. Der Bettler bedankte sich und wollte auch seinerseits etwas schenken. Er hatte aber nur eine Kerze dabei, die ihm geschenkt worden war.

Der Königssohn eilte zum Schloss, zündete in der Mitte der inzwischen vom Stroh befreiten Halle die Kerze an, die die Halle bis zum First und in jeden Winkel erleuchtete. Diese weise Lösung der Aufgabe brachte ihm die Königswürde.

Manuela Stadtlander-Lüschen schenkte ihrer Nachfolgerin Kerzen in Regenbogenfarben, die die Schule ausleuchten mögen und solche Weisheit, um ihre zukünftigen Aufgaben zu lösen.


Andrea Harms bedankte sich während ihrer Ansprache bei den Vorrednern und dem Kollegium, ohne deren Unterstützung ihr Anfang sicher schwerer gefallen wäre. Auch wies sie auf einen sich abzeichnen Strukturwandel in der Gesellschaft hin, der auch Auswirkungen auf die Schulen haben wird. Viele der eingeschulten Erstklässler, und damit meinte sie nicht Kinder mit Bedarf an Förderung, sondern ganz normale Schulkinder, seien heute nicht in dem Sinne schulreif, dass sie den dortigen Anforderungen gerecht werden können. Die Schule müsse neben ihrer pädagogischen Aufgabe auch immer mehr Erziehungsaufgaben übernehmen, die eigentlich Sache der Eltern sei.
Mit den vorschulischen Einrichtungen müsse die Zusammenarbeit und Abstimmung hin zu einem möglichst gleichen Entwicklungsstand bei der Einschulung hingearbeitet werden.


Christian Motzki sprach für das Kollegium und dankte Andrea Harms für den als angenehm empfundenen Beginn ihres Amtes, der ja ganz entspannt verlaufen sei und wünschte sich und ihr das auch für die Zukunft. Wenn es denn einmal etwas weniger entspannt zugehen sollte, in diesem Notfallkoffer seien einige Hilfsmittel enthalten, um wieder einen entspannten Zustand herzustellen.


Im Anschluss an diese Feierstunde wurde zu einem Beisammensein mit Imbiss und Getränken im hinteren Bereich der Pausenhalle und in einem dafür hergerichteten Raum geladen.


Nachfolgend noch einige Eindrücke von diesem Festnachmittag:









Gäste und Gratulanten!










Sonntag, 27. September 2015

Sommerfest der SPD Wiesmoor

Am späten Sonnabendnachmittag startete das Sommerfest der SPD Wiesmoor auf dem Gelände des Torf- und Siedlungsmuseums.


Anwesend neben vielen Parteimitgliedern waren (von links) Matthias Groote, MdEP; Johann Saathoff, MdB; Jochen Beekhuis, MdK und Hermann Schreiber, vormals MdK.

Zwei Neumitglieder erhielten ihr Parteib8uch aus den Händen des Ortsvorsitzenden Benjamin Feiler. Des weiteren wurden Ulrich Spell für 50jährige und Johannes Kleen für 25jährige Parteizugehörigkeit geehrt.


v.l.: Friedrich Völler, BM; Holger Heymann, MdL; Jochen Beekhuis, MdK; Ulrich Spell, Johann Saathoff, MdB; Matthias Groote, MdEP; Johannes Kleen, MdK.


Nach dem Abschluss des offiziellen Teils des Treffens begann das eigentliche Sommerfest.




CDU MdEP Gieseke besucht Stadt Wiesmoor und Schoon Fahrzeugbau

Wiesmoor, den 23.09.2015 

Direkter Draht vor Ort steht für Jens Gieseke MdEP im Vordergrund 
Antrittsbesuch beim Bürgermeister der Stadt Wiesmoor und Besichtigung Schoon Fahrzeugsysteme 


Im Rahmen des persönlichen Kennenlernens und des Austausches, besuchte der CDU Europaabgeordnete Jens Gieseke Bürgermeister Friedrich Völler. Schwerpunkte des Gespräches bildeten die zukünftige Entwicklung im Bereich Wirtschaft, Tourismus und Handel nebst erforderlicher Infrastruktur und den für Wiesmoor spezifischen Besonderheiten.  Großen Raum nahmen im Besonderen die derzeitigen Auswirkungen des Flüchtlingsstromes und den damit verbundenen Herausforderungen für die Kommune ein. 


Jens Gieseke hob hierbei hervor, die Stadt im Rahmen seiner Möglichkeiten nach Kräften zu unterstützen und als Ansprechpartner auf europäischer Ebene zur Verfügung zu stehen. 

Foto übermittelt
Einen besonderen Schwerpunkt des Nachmittages bildete im Anschluss der Besuch der Firma Schoon Fahrzeugsysteme aus Wiesmoor. Nach der Begrüßung durch den Inhaber und Geschäftsführer Friedhelm Schoon entwickelte sich schnell ein reger Informationsaustausch. Hier wurde deutlich, dass es sich bei dem mittelständischen Unternehmen um ein äußerst innovatives und hochspezialisiertes Unternehmen im Fahrzeugsystembau handelt, welches komplexe Systemlösungen im Bereich der Nutzfahrzeuge anbietet. Hierbei erstreckt sich das Geschäftsfeld auf nahezu alle namhaften Nutzfahrzeughersteller. 
Dargestellt wurde  ebenfalls, welche besonderen Anforderungen und Hürden auf europäischer Ebene seitens der Firma Schoon Fahrzeugsysteme zu bewältigen sind, um Anforderungen in den einzelnen Segmenten wie zum Beispiel Normen und Verfahren zu entsprechen. Hierbei wurde ein besonderer Blick auch auf die damit verbundenen rechtlichen Erfordernisse geworfen, die immer mehr Raum einzunehmen scheinen. 
Abschließend wurde die Produktionsstätte eingehend besichtigt. Auch hier fand ebenfalls ein reger Austausch statt. Für beide Seiten stand am Ende des Besuches fest, dass weiterhin ein regelmäßiger Kontakt bestehen bleibt.  


Samstag, 26. September 2015

Torf- und Siedlungsmuseum war am 24. September ganztägig geschlossen

Grund für dieses außergewöhnliche Ereignis war: Den ehrenamtlichen Mitarbeitern des Museums, die dem Museum viele Stunden ihrer Freizeit opfern, sollte vom Trägerverein ein herzliches Dankeschön übermittelt werden. Der Vereinsvorstand (Gerold Kayser, Arianne Schoon, Helma Adden, Hinrich Saathoff, Karl Hagen, Friedrich Brochmann, Alfons Block und Jürgen Adams) hatte zu einer Fahrt ins Blaue eingeladen. Mit einem komfortablen Reisebus startete die Tour pünktlich um 9 Uhr. Dem aktuellen Wetter nach war es aber eher eine Fahrt ins Graue!

Museumsmitarbeiter

Außer dem Busfahrer wusste niemand etwas über das Ziel der Reise. Sollte es gar ins Ausland gehen? Im Vorfeld wurde von den Teilnehmern die Personalausweisnummer erbeten und man sollte den Ausweis beim Ausflug auch dabei haben!

An Wiesmoors Hauptkreuzung ging es Richtung Friedeburg. Holland war also nicht das Ziel.








Bei Sande ging es auf die Autobahn - Richtung Wilhelmshaven. Es ging weiter bis zum Autobahnende und dann zum Jade-Weser-Port!


In einem Rundgang wurden den Besuchern die Reiserouten der Containerschiffe nach Fernost deutlich gemacht.


Danach gab es bei Kaffee, Tee und Kuchen eine Präsentation, in der die zunehmende Bedeutung des Jade-Weser-Ports herausgestrichen wurde.Für die Zukunft besonders wichtig sei die Tatsache, dass Wilhelmshaven der einzige deutsche Tiefwasserhafen für Schiffe mit einem Tiefgang von 18 m sei. Er sei als Ergänzungshafen gebaut für die wesentlich umschlagreicheren Häfen Hamburg und Bremerhaven, diese könnten aber nicht von Containerschiffen der aktuellen  Größe angelaufen werden. In Wilhelmshaven können diese Containertschiffe geleichtert werden und die Container mit kleineren Feederschiffen weiter geleitet werden.



In China hergestellte Ladekräne sorgen für die zügige Entladung der Containerschiffe.


Die geleichterten Container können dann mit diesen Wagen an ihren Bestimmungsort zum Weitertransport gebracht werden.

In den Jahren 2013 und 2014 lief der Hafenumschlag nur schleppend an und enttäuschte die Erwartungen. Im Jahr 2015 aber steigerte sich der Umschlag erheblich und die Hoffnung, dass sich der Jade-Weser-Port als Fortschrittsmotor für die gesamte Ostfriesische Halbinsel entwickeln würde, scheint sich zu bestätigen.

Cornelia Voß, die ausgezeichnete Gästeführerein der Stadt Wilhelmshaven, lotste die Reisegruppe per Bus dann durch weitere Häfen der Stadt Wilhelmshaven ...





... wobei auch die Bundesmarine einbezogen war. Das erklärte auch die Angabe zu den Personalausweisen - Sicherheitsüberprüfung der militärischen Behörden.


Bei einer Stadtrundfahrt erfuhr die Reisegruppe etwas über Wilhelm I. von Preußen, der letztendlich durch die Entscheidung, vom Großherzogtum Oldenburg ein Gebiet um Rüstringen zu erwerben und zu einem Hafen für eine politisch notwendig gewordene Kriegsmarine auszubauen, Namensgeber dieser Stadt wurde.

Abschließend gab es im Vareler Brauhaus, unmittelbar am historischen Vareler Hafen gelegen, ein schmackhaftes Büfett.


 Ein Teil der Mitglieder!

Es war ein bemerkenswerter  Ausflug, der sicher lange in der Erinnerung haften bleibt!















































Donnerstag, 24. September 2015

Wiesmoorer Generationen und Torf- und Siedlungsmuseum gemeinsam

Wiesmoorer Generationen e.V.
  
Der Wiesmoorer Generationenverein plant in Zusammenarbeit mit dem Torf- und Siedlungsmuseum Wiesmoor erstmals eine Tagesveranstaltung für Zugezogene (und Dagebliebene), die sich auf amüsante Weise mit den ostfriesischen Bräuchen und Gepflogenheiten bekannt machen wollen. Da gibt es zur Begrüßung eine kleine Einschulungszeremonie, eine Heimatkundestunde in der Museumsschule und in der Pause Spiele „Anno dazumal“. Im Sportunterricht - nach dem Mittagessen mit drei unterschiedlichen typischen ostfriesischen Gerichten - werden ebenso typische Sportarten durchgeführt.
Nicht zuletzt gibt es einen – nicht ganz ernst gemeinten - Plattdeutsch-Crashkurs, lustige und nachdenkliche plattdeutsche Geschichten und Lieder und dabei zur Krönung den bekannten „Krinthstuut mit Tee“.
Die ehrenamtlichen Mitglieder der beiden Vereine freuen sich auf diese Premierenveranstaltung:

10. Oktober 2015 im Torf- und Siedlungsmuseum
11.00 Uhr bis 16.00 Uhr


Kosten „all inclusive“, also mit Eintritt, Mittagessen und Teezeit:     
Erwachsene 15,00 € - Kinder ermäßigt

Anmeldungen bis zum 03.10.15 erbeten. Anmeldungen oder Rückfragen unter der Nummer 04943 201377 oder über mich.
Tel:    04944 1796
Mail: stadtlander@t-online.de

Dienstag, 22. September 2015

Ferienbetreuung Herbst 2015

Zahlreiche Eltern können die Betreuung ihrer Kinder in den Ferien nicht sicherstellen, da diese länger sind als ihr eigener Urlaub. Nach den positiven Erfahrungen der vergangenen Ferien, wird die Stadt Wiesmoor auch in den Herbstferien 2015 eine verlässliche Ferienbetreuung anbieten. Diese ist vorgesehen für Kinder, die die Grundschule besuchen.

Die erforderlichen Unterlagen zur Anmeldung können auf der Internetpräsens der Stadt Wiesmoor (
www.wiesmoor.de) heruntergeladen oder im Rathaus (Zimmer 101) angeholt werden.
Die Unterlagen sollten möglichst umgehend, spätestens jedoch bis zum 16.10.2015 an die Stadt Wiesmoor, z.Hd. Herr Hofer zurückgesendet werden.

Für Rückfragen und weitere Informationen steht Stadtjugendpfleger Michael Hofer unter 04944/927421 gern zur Verfügung.

Donnerstag, 17. September 2015

1. Wiesmoorer Biernacht

LWTG

Am 02.10.2015 startet um 18.00 Uhr in Wiesmoor die erste Biernacht. Neben Live-Musik und DJ-Area kann man sich durch verschiedene Fass-Biersorten "probieren". Mit dabei u.a. Jever-Pils, Sion-Kölsch, Hövels-Dunkel, Radeberger-Pils und Guinness aus Irland. Aber auch alkoholfreie und verschiedene Flaschenbiere werden nicht fehlen.

Ganz nach dem Motto "Lust auf was LECKERES" werden an verschiedenen Food-Ständen z.B. echte Emder Matjes, Bierknacker und würziges vom Grill angeboten. An der Currywurststation kann man zwischen 3 Schärfegraden wählen. Vom "Weichei" über "WÜRZIG" bis "Wiesmoorer" ist alles dabei.

Zu welcher Kategorie gehörst du ? Aber VORSICHT it`s HOT. Wir freuen uns auf euch.

Freizeitangebote für Herbst und Winter

Die Jugendpflege der Stadt Wiesmoor veröffentlicht in dieser Woche den aktuellen Veranstaltungskalender für die Monate Oktober bis Dezember 2015. Auch im Herbst diesen Jahres gibt es wieder viele interessante Angebote, für die sich Kinder und Jugendliche anmelden können.
Ob für das Backen von „Grusel-Muffins“, das Schwimmen im „Ocean Wave“ in Norddeich, das Shoppen in der Waterfront Bremen oder das Basteln von Laternen – unter 41 unterschiedlichen Veranstaltungen wird mit Sicherheit jedes Kind etwas Interessantes finden.    
Für Veranstaltungen, die in den Herbstferien stattfinden, ist der Anmeldeschluss der 09.10.2015.   
Die Plätze nach Eingang der Anmeldung vergeben, so dass eine frühzeitige Anmeldung empfohlen wird. Anmeldungen sind persönlich im Büro der Stadtjugendpflege  in der KGS Wiesmoor und telefonisch unter 04944-9274-21 oder -71 möglich.

Sonntag, 13. September 2015

Günter Grass Wochen

Bei der Vernissage zur 45. Ausstellung im Kunsthaus Wiesmoor der Künstlervereinigung Nordbrücke wurden Kunstwerke des Literaturnobelpreisträgers, Grafikers und Bildhauers Günter Grass dem Publikum vorgestellt. Grass hatte sich nach Krieg und Gefangenschaft mit allerlei Tätigkeiten den Lebensunterhalt verdient, sich nach einem Wiederzueinanderfinden der zestreuten Familie statt für eine Bürolaufbahn  für ein künstlerisches Studium entschieden.
"Ich werde Bildhauer", äußerte er seiner Familie gegenüber und ging nach Düsseldorf. Weil die Kunstakademie noch nicht wieder eröffnet war, begann er ein Praktikum als Steinmetz und Steinbildhauer.
Im Jahr 1948 wurde er in der Kunstakademie Düsseldorf aufgenommen, wechselte aber aus der Anfängerklasse des Bildhauers Sepp Mages in die Malklasse des Otto Pankok.

Diese Verbindung zu Otto Pankok ist letztendlich auch der Grund für die jetzige Günter Grass Ausstellung in Wiesmoor.

Horst-Richard Schlösser, in Mühlheim aufgewachsen, war ein Nachbar von Otto Pankok und wegen dieser Beziehung war es ihm bereits zweimal gelungen, eine Pankokausstellung mit Holzschnitten von Otto und Ölbildern von Eva Pankok nach Wiesmoor zu holen.

Erstmals hatte Schlösser im Jahr 2013 bei Grass wegen einer Ausstellung vorgesprochen. Der wollte gute Gründe wissen, warum er nun ausgerechnet in Wiesmoor ausstellen solle. Es bedurfte noch vieler Briefe und Telefonate, aber letztendlich war die gemeinsame Verehrung Otto Pankoks wohl der Grund, warum Grass im Frühjahr 2015 zugesagt hatte. Leider ist er jedoch am 13. April 2015 verstorben.

Dank seiner Witwe und der Günter Grass Stiftung konnte die Ausstellung in Wiesmoor trotzdem stattfinden.

Horst-Richard Schlösser, Vorsitzender der Künstlervereinigung Nordbrücke, bei seiner Eröffnungsrede, in der er den Vernissagegästen seine Bemühungen, die Ausstellung nach Wiesmoor zu holen, erläuterte. Auch wies er auf die Unterstützer - Ostfriesische Landschaft, Stadt Wiesmoor und von Harten-Architekten-GmbH - hin, ohne deren Unterstützung diese Ausstellung nicht hätte stattfinden können.


Für die Musik sorgte Johannes Eidt, Künstler und Grafiker aus Osnabrück. Eidt hat ein Studio in Osnabrück und ein Studio in Tokyo. Viele Jahre lang unterrichtete er an der Universität Tokyo. Eidt erhielt 2012 das Bundesverdienstkreuz für seinen Einsatz als Vermittler zwischen den Kulturen Japans und Deutschlands. Eidt ist mit einer Japanerin verheiratet und das Paar hat zwei Söhne.


Bürgermeister Frierich Völler überbrachte die Grußworte der Stadt Wiesmoor und schlug als ehemaliger Deutschlehrer auch den Bogen vom bildenden Künstler Günter Grass zum Literaten.


Für die Einführung in die Ausstellung konnte der Autor, Kunsthistoriker,
Kunstpädagoge, freischaffender Künstler,
Illustrator und Journalist, Dr. Lübbert R. Haneborger, gewonnen werden.

Er zeichnete das Leben und Schaffen von Günter Grass auf und schaffte eine Verbindung zum Werk des vielseitig talentierten Malers, Grafikers, Bildhauers und Schriftstellers, der auch mit Böll, Richter, Johnson, Kuby und weiteren Schriftstellern zur Gruppe 47 zählte - einer Nachkriegsvereinigung junger und weitgehend unbekannter Schriftsteller. Hier trug Grass auch die Werke "Die Blechtrommel" (1959), "Katz und Maus" (1961) und "Hundejahre" (1963) vor und wurde dafür gefeiert. Diese Werke begründeten seinen Einfluss auf die deutsche Nachkriegsliteratur, die im Jahr 1999 mit der Verleihung des Nobelpreises für Literaur geadelt wurde.

Im Anschluss an diese Einführung erfreute Johannes Eidt die Vernissagegäste noch einmal mit seinen oft recht philosophischen Liedertexten. Hier ein Ausschnitt davon:


 

 

Nachstehend einige Eindrücke aus der Vernissage:





Besucher während der Einführung

Besucher der Vernissage

Tänzer

Oskar mit der Blechtrommel

Vernissagegäste



Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass viele Wiesmoorer dieses erstklassige Kulturangebot auch annehmen -  kommen, anschauen und wahrnehmen, dass hier ein großartiges Angebot offeriert wird.

Kunst eines Nobelpreisträgers in Wiesmoor!