Sonntag, 8. März 2015

Pkw landet bei Verkehrsunfall kopfüber im Kanal

Unfallstelle Schulstraße
Gegen 20.30 Uhr wurden neben der Feuerwehr Wiesmoor auch zahlreiche weitere Einsatzkräfte von Rettungsdienst, DLRG und Polizei zu einem schweren Verkehrsunfall in der Schulstraße alarmiert. Dort war zuvor ein mit zwei Personen besetzter Pkw von der Fahrbahn abgekommen und anschließend schwer beschädigt und kopfüber im Kanal gelandet. Ein Insasse konnte sich danach aus dem Wagen befreien und das Absetzen des Notrufes durch Anwohner in der Nähe der Unfallstelle veranlassen. Zwischenzeitlich versank das Unfallfahrzeug komplett im Wasser. Sofort nach der Ankunft der ersten Rettungskräfte gingen einige Feuerwehrleute ins Wasser, da die zweite Person noch im Fahrzeug vermutet wurde. Mit dem Kran des Rüstwagens wurde der Pkw ein Stück weit aus dem Wasser gezogen, um bessere Zugangsmöglichkeiten zu schaffen. Nachdem die Rettungskräfte den Wagen vollständig durchsucht hatten, mussten sie jedoch feststellen, dass sich niemand mehr im Fahrzeuginnenraum befand. Daraufhin suchten Feuerwehrleute in Überlebensanzügen den Kanal ab. Auch mehrere Taucher der DLRG Ortsgruppen aus Wiesmoor-Großefehn und Aurich kamen dabei zum Einsatz. Weitere Helfer suchten den Bereich um die Unfallstelle weiträumig ab. Dabei kam auch die Wärmebildkamera zum Einsatz. Parallel dazu wurde das Unfallfahrzeug aus dem Kanal geborgen. Schließlich fand ein Taucher der DLRG den vermissten Insassen wenig später unter Wasser. Das Unfallopfer wurde umgehend an den Rettungsdienst übergeben. Leider konnte der anwesende Notarzt nur noch den Tod des jungen Mannes feststellen. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Schulstraße für rund zwei Stunden komplett gesperrt werden. Im Einsatz waren 40 Kräfte der Feuerwehr Wiesmoor mit allen acht Fahrzeugen, die DLRG-Ortsgruppen Wiesmoor-Großefehn und Aurich mit insgesamt zwölf Einsatzkräften, die Polizei Wiesmoor, mehrere Rettungswagen und ein Notarzt, sowie zwei Pastoren der Notfallseelsorge des Landkreises Aurich.




Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)                                                          Bild(er): Jan-Marco Bienhoff (jmb)