Mittwoch, 22. Oktober 2014

Großbrand in Strackholt

Großbrand zerstört große Maschinen- und Lagerhalle

Mit der Drehleiter und dem Tanklöschfahrzeug rückte die Feuerwehr Wiesmoor in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag zu einem Großbrand in der Gemeinde Großefehn aus. In einer landwirtschaftlich genutzten Lager- und Maschinenhalle an der Höchter Straße in Strackholt brach aus bislang ungeklärter Ursache ein Feuer aus. Die große Anzahl von eingelagerten Rundballen bot den Flammen in dem Gebäude reichlich Nahrung. Kurz bevor die gesamten eingelagerten Erntevorräte in Vollbrand standen, gelang es dem betroffenen Eigentümer und den zuerst eintreffenden Feuerwehrkräften aus Großefehn, mehrere Anhänger und weitere landwirtschaftliche Geräte aus der brennenden Halle zu bergen, bevor die Flammen darauf übergreifen konnten. 

 
Drehleiter

Nachdem die Einsatzkräfte aus Wiesmoor die Einsatzstelle erreicht hatten, wurde die Drehleiter vor dem Brandobjekt in Stellung gebracht. Von dort aus unterstützen die Wiesmoorer ihre Großefehner Kameraden mit dem Wenderohr bei der Brandbekämpfung. Zusätzlich wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Das ebenfalls angerückte Tanklöschfahrzeug übernahm hierbei die Löschwassereinspeisung für die Drehleiter. Da sich ziemlich schnell ein länger andauernder und umfangreicher Feuerwehreinsatz abzeichnete, ließ die Einsatzleitung vor Ort bereits frühzeitig die DRK Bereitschaft Aurich sowie den Verpflegungszug der Feuerwehr Middels alarmieren.

Bagger

Im späteren Verlauf des Einsatzes setzte man auch einen Bagger ein, um die schwelenden Reste der Rundballen aus der Halle zu holen und auf einem freien Feld neben dem Gebäude weiter abzulöschen. Die Einsatzkräfte aus Wiesmoor konnten den Brandort am frühen Vormittag wieder verlassen. Nach der Rückkehr im Feuerwehrhaus und der anschließenden Reinigung der eingesetzten Fahrzeuge und Geräte war die vollständige Einsatzbereitschaft um 11.15 Uhr wiederhergestellt und der Einsatz somit nach gut sieben Stunden beendet.

Insgesamt waren an der Einsatzstelle weit mehr als 100 Kräfte von Feuerwehr, DRK und Polizei vor Ort.


Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)                                                          Bild(er): Jan-Marco Bienhoff (jmb)