Sonntag, 6. Juli 2014

Großangelegte Suche nach vermisstem Mann

Eine groß angelegte Suchaktion nach einem 50 bis 60 Jahre alten Mann im Bereich des Ottermeergeländes hielt am frühen Samstagabend die Feuerwehren aus Wiesmoor und Marcardsmoor, sowie zahlreiche Einsatzkräfte weiterer Hilfsorganisationen in Atem. Nach mehr als zwei Stunden wurde die Suche jedoch abgebrochen, da sich die Hinweise auf einen anderen Verbleib des Mannes verdichteten.

Kurz nachdem Beamte der Polizei Wiesmoor mit der Suche nach einem vermissten Mann rund um den Strandbereich des Ottermeeres begonnen hatten, forderten sie die Feuerwehr zur Unterstützung an.

Zunächst wurde daraufhin nur die Feuerwehr Wiesmoor mit dem Stichwort „Personensuche“ alarmiert. Bereits wenig später ließen aufgefundene Kleidungsstücke und das herrenlose Fahrrad des 50 bis 60 Jahre alten Mannes am Strand des Freibades nichts Gutes vermuten. Aufgrund dieser Spurenlage konnte nicht ausgeschlossen werden, dass der Gesuchte eventuell im Gewässer untergegangen war. Deshalb veranlasste die Einsatzleitung die umfangreiche Nachalarmierung weiterer Kräfte. Für die Feuerwehren Wiesmoor und Marcardsmoor wurde schließlich Vollalarm ausgelöst. Zusätzlich forderte man die Rettungstaucher der DLRG Ortsgruppen Wiesmoor und Aurich, sowie die DRK Rettungshundestaffel Aurich und die Rettungshundestaffel aus Wilhelmshaven an. Außerdem rückte aus Middels der ELW 2 des Landkreises an, um die örtliche Einsatzleitung bei diesem Großeinsatz zu unterstützen. Im Verlauf des Einsatzes waren somit über 100 Rettungskräfte an der Suche beteiligt.

Die Einsatzleitung aus Wiesmoor und der ELW aus Middels bezogen am Bootshafen Stellung, um von dort aus die Suchaktion zu koordinieren. Hier wurden auch die Schlauchboote der Feuerwehr und das Boot der DLRG zu Wasser gelassen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr, die in mehrere Gruppen aufgeteilt wurden, durchsuchten mit Unterstützung der Rettungshundestaffel des DRK Aurich das weitläufige Ottermeergelände ab. Die Rettungstaucher der DLRG konzentrierten sich auf das Absuchen des gesamten Strandbereiches.
Nach mehr als zwei Stunden verdichteten sich durch glaubwürdige Zeugenaussagen schließlich die Hinweise auf den Verbleib des gesuchten Mannes. Demnach hatte er bereits kurz nach seinem vermeintlichen „Verschwinden“ das Freibad zu Fuß verlassen. Aufgrund dieser neuen Informationen wurde die Suchaktion gegen 19.30 Uhr abgebrochen. Die zwischenzeitlich ebenfalls zur Unterstützung alarmierten DLRG Ortsgruppen aus Wittmund und Leer konnten somit den Einsatz auf der Anfahrt abbrechen. Auch die Rettungshundestaffel aus Wilhelmshaven, deren Vierbeiner speziell für die Suche auf Gewässern vom Boot aus trainiert und ausgebildet sind, kam daraufhin nicht mehr zum Einsatz.