Sonntag, 16. März 2014

Schrecklicher Unfall in Voßbarg


Tödlicher Zusammenstoß

Ein Frontalzusammenstoß auf der Hauptstraße forderte am Freitagabend ein Todesopfer. Zwei weitere Menschen wurden schwer verletzt. Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Der tödlich verletzte Fahrer eines beteiligten Fahrzeuges wurde schwer eingeklemmt.

Gerade in dem Moment, als eine große Kolonne aller Wiesmoorer Feuerwehrfahrzeuge auf dem Weg ins Hinrichsfehner Gewerbegebiet war, um dort auf die Ankunft des neuen Tanklöschfahrzeuges zu warten, wurden die Einsatzkräfte zu einem schweren Verkehrsunfall in Voßbarg alarmiert. Umgehend lösten sich einige Fahrzeuge aus dem Konvoi heraus und machten sich auf den Weg zur Unfallstelle, welche sich auf der Hauptstraße (B 436) in Höhe der Gaststätte Fiedler befand.

Foto: FF Wiesmoor
Hier war es kurze Zeit zuvor zu einem folgenschweren Unfall mit zwei beteiligten Pkw gekommen, weil der 35-jährige Fahrer eines stadtauswärts fahrenden Fahrzeuges in einem kurzen Moment der Unachtsamkeit auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort stieß sein Audi frontal mit dem entgegenkommenden VW Golf eines 72-jährigen weiteren Verkehrsteilnehmers zusammen. Beide Fahrzeuge wurden durch die heftige Kollision im Frontbereich erheblich zerstört. In dem Audi erlitten der Fahrzeugführer und seine elfjährige Tochter schwere Verletzungen. Für den Fahrer des Golfs kam leider jede Hilfe zu spät. Er erlitt bei dem Zusammenprall tödliche Verletzungen und wurde schwer in seinem Wagen eingeklemmt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr unterstützen den Rettungsdienst bei der Versorgung der beiden Schwerverletzten aus dem Audi und bereiteten die Bergung des Getöteten vor. Um die Leichnam aus dem Fahrzeugwrack befreien zu können, mussten die Feuerwehrleute hydraulisches Rettungsgerät einsetzen. Nachdem sie Fahrertür und Dach des Golfes entfernt hatten, musste außerdem der stark zusammengestauchte vordere Teil des Autos mit so genannten hydraulischen Rettungszylindern auseinandergedrückt werden. Nach knapp 20 Minuten konnte die Leiche des Mannes schließlich befreit werden.

Foto: FF Wiesmoor
Für die meisten Rettungskräfte war der Einsatz nach gut einer Stunde beendet. Allerdings folgte noch die umfangreiche Unfallaufnahme der Polizei mittels Phidias-Verfahren. Zu diesem Zweck blieben noch einige Kameraden der Feuerwehr mit dem Rüstwagen und dem Gerätewagen-Öl vor Ort, um die Unfallstelle auszuleuchten und bei den anschließenden Aufräumarbeiten zu helfen. Die Reinigung der Fahrbahn von ausgetretenen Betriebsstoffen der beteiligten Unfallfahrzeuge übernahm eine Spezialfirma. Während dieser gesamten Zeit war die Bundesstraße für mehrere Stunden komplett gesperrt. Insgesamt war die Feuerwehr Wiesmoor mit sechs Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort.