Dienstag, 18. Februar 2014

Torf- und Siedlungsmuseum

Museumsvorstand Gerold Kayser und Vertreterin Arianne Schoon

Der Vorstand des Torf- und Siedlungsmuseums, Gerold Kayser und Arianne Schoon, hatte heute zu einem Pressegespräch geladen, um auf die kommende Saison aufmerksam zu machen.

Der Förderverein hat übrigens 370 Mitglieder, von denen sich 50 Mitglieder aktiv im Museum betätigen.

Die neue Saison beginnt am 22. März 2014. Bis dahin ist noch viel zu erledigen im Museum!

v. l.: Jakobus Beekmann, Gerhard Saathoff,
Rudolf Beekmann und Günter Bekaan

Im Obergeschoss des Eingangsgebäudes mit Gastwirtschaft und Dorfladen soll ein Büro für den Vorstand eingerichtet werden, um Verwaltungs- und andere Aufgaben nicht in Bereichen mit Publikumsverkehr erledigen zu müssen. Ferner soll dort auch eine Personaltoilette eingerichtet werden. Auf dem Foto sind ehrenamtliche Helfer dabei, diese Baumaßnahmen durchzuführen.

Günter Schneider

Im Außenbereich sägt und hackt Günter Schneider Holz für den Kamin im Kolonistenhaus und Theodor Peters sorgt durch das Beschneiden der Obstbäume für Anmachholz.


Theodor Peters

Im Gebäude der Gattersäge bereitet Friedrich Bochmann, von Beruf Elektroingenieur, mit seinen Helfern eine Ausstellung vor, die das Spektrum der damaligen Nordwestdeutschen Kraftwerke, NWK, darstellen wird. Dies umfasste die Stromerzeugung, die angeschlossene Gärtnerei und die Landwirtschaft.

Friedrich Bochmann mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen

Bei dieser Präsentation kommen die Fotos von Hans Saebens, die er in den 30er Jahren im Kraftwerk  Wiesmoor, der Gärtnerei und der Landwirtschaft anfertigte, noch einmal richtig zur Geltung.

Im Rahmen der Vorbereitung fiel besonders ein Exponat auf.Im Kraftwerk waren seinerzeit die Tagesbelastungskurven mit einem X/Y-Schreiber auf Karton aufgezeichnet worden, ausgeschnitten  und über den Zeitraum jeweils eines Jahres in einer Sammelkonstruktion, ähnlich eines Karteikastens, aufbewahrt worden.

Kraftwerk Wiesmoor - Tageslastdarstellung

Am Kurvenverlauf sind sowohl der Lastanstieg am Vormittag, eine Absenkung am Nachmittag mit erneutem Anstieg zum Abend und einer deutlichen Absenkung zur Nacht hin, sehr eindrucksvoll nachzuvollziehen. Heutzutage kenn man solche sogenannten "Powerspektren" unter anderem aus der Medizin, wo während einer Narkose die Hirnsteröme ähjnlich dargestellt werden, um die Narkosetiefe sicher erfassen zu können.

Genau genommen ist die obige Anordnung eine analoge Datenbank! Hut ab!

Gerold Kayser und Arianne Schoon erläuterten den Veranstaltungsplan, der bereits auf der Website des Museums aufgerufen werden kann: Veranstaltungskalender.