Montag, 17. Februar 2014

Tierischer Einsatz

Verletzter Fischreiher beschäftigte die Feuerwehr

Am Sonntagnachmittag meldeten sich besorgte Bürger bei der Feuerwehr, da sie seit mehreren Tagen einen offensichtlich schwer verletzten Fischreiher am Ufer des Voßbargkanals beobachtet hatten. Auch ein Tierarzt wurde informiert und zur Einsatzstelle an der Kanalstraße I gerufen. Drei Kameraden rückten mit dem Rüstwagen aus, um das Tier einzufangen. Vor Ort wurde der Uferbereich auf einer Länge von mehreren hundert Metern abgesucht. Von dem Reiher fehlte allerdings jede Spur. Nach knapp einer Stunde wurde die Suche erfolglos abgebrochen.
Reiherretter - Foto: FF Wiesmoor
Wenige Stunden, nachdem die erste Suchaktion nach dem verletzten Fischreiher im Bereich der Kanalstraße I ergebnislos verlief, tauchte der Vogel am frühen Abend erneut auf. Wieder meldeten sich besorgte Anwohner bei der Feuerwehr. Kurz darauf machten sich drei Kameraden ein weiteres Mal mit dem Rüstwagen auf den Weg zur Einsatzstelle, um dem verletzten Tier zu helfen.
Im Gegensatz zur vorangegangenen Suche konnte der Vogel nun sehr schnell ausfindig gemacht werden. Zwei Feuerwehrleute zogen sich daraufhin so genannte Überlebensanzüge an und stiegen ins kalte Wasser, um das Federvieh einzufangen. Unter den Blicken zahlreicher Anwohner, die das Geschehen interessiert verfolgten, gelang es ihnen schließlich nach wenigen Minuten, den zuvor flüchtigen Reiher in die Enge zu treiben und ihn behutsam in Gewahrsam zu nehmen. Ein weiterer Kamerad sorgte schließlich mit seinem Privat-Pkw dafür, dass der gefiederte Patient umgehend einer tiermedizinischen Versorgung zugeführt wurde.