Samstag, 11. Januar 2014

Lesung und Musik

Helma Adden
In der Gaststätte Meino Heyen - der Fehnkneipe im Torf- und Siedlungsmuseum - fand heute Abend ab 19.30 Uhr eine Lesung statt. Hannelore Höfkes und Horst Martens trugen ihre Werke vor - kurz und knapp, Geschichten vom Leben und vom Tod, mal heiter, mal nachdenklich, immer interessant.

Den musikalischen Vortrag absolvierten Melina Freundenthal, Gesang, und Haiko Tetzlaff, Gitarre, Gesang.

In Vertretung des erkrankten Vorsitzenden des Fördervereins, Gerold Kayser, eröffnete Helma Adden, Vorstandsmitglied, den Abend, an dem man bei einer gemütlichen Tasse Tee mit Krintstut oder Neujahrskuchen den Geschichten, der Musik und dem Gesang lauschen konnte, aber auch die ausgestellten Ölbilder der Wiesmoorer Künstlerin IBI betrachten konnte.

Der Eintritt war frei - es wurde aber um eine Spende zur Ünterstützung der nepalesischen Hilfsprojekte der Familie Martens gebeten.



voll besetztes Auditorium
Eine Lesung, ein zum wiederholten Male in den Räumen des Torf- und Siedlungsmuseums stattfindendes literarische Ereignis, stieß offensichtlich auf breites Interesse. Die "Gaststätte" war bis auf den letzten Platz besetzt - etwa 40 Besucher waren der Einladung gefolgt, auch die Lokalpresse war anwesend.



Duo Melina Freundenthal - Haiko Tetzlaff
Hannelore Höfkes
Den literarischen Beitrag bestritten Hannelore Höfkes und Horst Martens, die aus eigenen Werken vortrugen.
Horst Martens
Darüber hinaus waren Ölbilder der Wiesmoorer Künstlerin IBI ausgestellt.
IBI
Die ausgestellten Bilder hatten eine besondere Note. Sie zeigten Ereignisse aus dem Erleben der Künstlerin, die vordergründig sehr unterhaltsam, bei genauem Hinsehen aber eher verstörend wirken.

So zum Beispiel das Bild mit dem Äffchen, wie es in in vielen asiatischen Kulturen vorgeführt wird. Auf den ersten Blick wirke das niedlich, bedeute aber in Wirklichkeit, dass eine Kreatur ausgebeutet werde.
IBI vor ihren Werken

Musik

Für einen Zwischenfall sorgte eine kleine Meise, die sich während der Pause ins Museumsgebäude verirrt hatte und aufgeregt durch die Räume flatterte. Zwei Männern gelang es, den Vogel in ein Nebenzimmer zu leiten, wo er durch ein geöffnetes Fenster wieder ins Freie gelangen konnte.