Sonntag, 2. Juni 2013

Mittelaltermarkt

Nach dem im vergangenen Jahr im Torf- und Siedlungsmuseum erstmals abgehaltenen Mittelaltermarkt fand am 1. und 2. Juni diesen Jahres eine Wiederholung statt - diesmal mit einem wesentlich größeren Kreis der Mitwirkenden und entsprechend größerem Angebot an Attraktionen. Vorgeführt wurde unter anderem die Kunst der Glasperlenherstellung, handgefertigte Schmuckstücke aus Silber und Edelsteinen, Holzgerätschaften, Textilarbeiten, Nadelbinderin - die eine alte Textilherstellungart demonstrierte, die vor dem später entwickelten Häkeln ausgeübt wurde. Gegrillter Lachs und Fleisch von der Sau wurden angeboten und an der Taverne war besonders der heiße Apfelsaft wegen der doch recht kühlen Witterung gefragt. Der Besuch in den Abendstunden hatte den großen Vorteil, dass man mit den Akteuren besser in Kontakt kommen konnte und es ergab sich manch interessantes Gespräch. Selbst die Kinder waren mittelalterlich gekleidet und eine geschäftstüchtige Gruppe hatte einen Stand mit einem Wurfspiel aufgebaut, bei dem derjenige, der für einen kleinen Betrag  die aufgestellte Pyramide abräumte, einen Edelstein als Belohnung erhielt.

 


































Höhepunkt des Markttreibens am Sonnabend war die nach Einbruch der Dämmerung abgehaltene Feuerschau, wo die Gaukler mit Feuerschlucken, Feuerspeien, Jonglage mit brennenden Fackeln und Fackeltänzen das Publikum begeisterten. Neben einer angesengte Hose des Sprechers der Gruppe war insbesondere der anmutig dargebotene Fackeltanz der jungen Frau mit großem Beifall bedacht worden.








 


Vielen Dank, Torf- und Siedlungsmuseum und vielen Dank an die Akteure, die uns einen schönen und interessanten Tag bereitet haben.

Die dargestellten Personen dürfen sich Fotos, auf denen sie zu sehen sind, gerne auf den eigenen Rechner laden und auch auf ihren Homepages verwenden - bitte mit dem Hinweis: Foto Adams


Nachtrag:

Am Sonnabend fanden 310 zahlende Besucher den Weg zum Mittelaltermarkt, am Sonntag 800.
Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre waren vom Eintrittsgeld befreit. Deren Erscheinen konnte zahlenmäßig nicht erfasst werden.